Fortuna Düsseldorf: Kommt der Ende-Effekt zu spät im Abstiegskampf?
Kommt Fortunas Ende-Effekt zu spät?

Fortuna Düsseldorf kämpft um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Unter dem neuen Trainer Alexander Ende (46) zeigt die Mannschaft zwar aufsteigende Form, doch die Zeit läuft davon. Nach der 0:1-Niederlage auf Schalke bleibt die Offensivschwäche ein großes Problem. Es war bereits das zwölfte Spiel ohne eigenen Treffer und die 18. Saisonniederlage.

Entwicklung trotz Niederlage

Die Leistung auf Schalke war ein Fortschritt. Fortuna war dem Tabellenführer ebenbürtig, kämpfte und zeigte spielerische Ansätze. Sportvorstand Sven Mislintat (53) lobte: „Es war ein gutes Spiel, wir haben einen super Fight abgeliefert. Schade, dass wir nicht mindestens einen Punkt geholt haben. Man kann der Mannschaft nur Komplimente machen.“ Er sieht eine Entwicklung: „Wir müssen nicht mehr sagen, was nicht funktioniert, sondern haben Dinge, auf denen wir aufbauen können.“

Drei große Probleme

Trotz der Steigerung hat Fortuna drei große Baustellen: Die verbleibende Zeit ist knapp – nur noch zwei Spiele gegen Elversberg und in Fürth. Zudem der schlechte Grundzustand vor Endes Amtsübernahme und die chronische Offensivschwäche. Trainer Ende sagte: „Es ist positiv, dass die Mannschaft lebt und nicht ängstlich agiert. Aber wir haben nicht viele Spiele. Gegen Elversberg müssen wir viel von dem Schalke-Spiel transportieren – mit dem Unterschied, dass ein Sieg Pflicht ist.“

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Der Abstieg in die 3. Liga droht, falls die Punkte ausbleiben. Der Ende-Effekt ist erkennbar, aber kommt er zu spät? Die Fans hoffen auf ein Wunder am Sonntag im Heimspiel gegen Elversberg.

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