Kovac bleibt hart: Keine Experimente bei Borussia Dortmund trotz sicherer Platzierung
Kovac: Keine Experimente bei BVB trotz sicherer Platzierung

Kovac bleibt hart: Keine Experimente bei Borussia Dortmund trotz sicherer Platzierung

Platz zwei in der Fußball-Bundesliga erscheint für Borussia Dortmund nahezu gesichert. Dennoch plant Trainer Niko Kovac nicht, die verbleibenden acht Saisonspiele für taktische Experimente oder den verstärkten Einsatz junger Talente zu nutzen. Auch im anstehenden Topspiel gegen den Hamburger SV am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) bleibt der Fokus auf konzentrierter Leistung.

Fokus auf Konkurrenzkämpfe statt Ausprobieren

Vor dem Duell mit dem HSV betonte Kovac: „Ich sehe kein bisschen Platz, um zu experimentieren, denn wir haben noch gar nichts erreicht.“ Der BVB hat zwar acht Punkte Vorsprung vor dem drittplatzierten TSG Hoffenheim, doch neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München zeigen, dass die Saison noch nicht entschieden ist. „Wir haben noch acht Spiele, zum Teil sehr schwierige Spiele gegen Konkurrenten. Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen“, so der Trainer.

Kovac warnte davor, in der Bundesliga nachlässig zu werden oder Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen. „Um etwas Neues auszuprobieren, haben wir die Vorbereitung in der nächsten Saison - jetzt gibt es keine Experimente bis zum Schluss.“ Diese klare Linie unterstreicht den professionellen Ansatz des Trainers, der trotz der komfortablen Tabellenposition keine Risiken eingehen will.

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Beste Rückrunden-Mannschaft als Ziel

Borussia Dortmund ist mit 22 Punkten das bislang beste Rückrunden-Team der Bundesliga. „Und wir wollen die beste Rückrunden-Mannschaft bleiben“, erklärte Kovac. Dieses ambitionierte Ziel erfordert volle Konzentration in jedem Spiel, insbesondere gegen einen schwierigen Gegner wie den Hamburger SV.

Der HSV hat in der Rückrunde alle vier Auswärtsspiele ungeschlagen überstanden, was Kovac zu der Einschätzung veranlasst: „Wir erwarten ein intensives Spiel.“ Der junge Innenverteidiger Luca Reggiani, der gegen Augsburg sein Debüttor für den BVB erzielte, könnte erneut in der Startelf stehen und die Abwehr verstärken.

Personelle Situation im Kader

Linksverteidiger Ramy Bensebaini kehrt nach einer Gelbsperre zurück in den Kader und steht für das Spiel gegen den HSV zur Verfügung. Abwehrspieler Filippo Mané trainiert weiterhin nur individuell, während Emre Can nach seinem Kreuzbandriss operiert wurde und seine Rehabilitation in Dortmund absolviert. Diese personellen Anpassungen zeigen, dass der BVB trotz Verletzungsproblemen auf bewährte Strukturen setzt.

Insgesamt bleibt die Strategie von Niko Kovac klar: Keine Experimente, maximale Konzentration und der Wille, die starke Rückrunde konsequent zu Ende zu führen. Der Fokus liegt voll und ganz auf dem sportlichen Erfolg, ohne von äußeren Faktoren wie der sicheren Tabellenposition ablenken zu lassen.

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