Krösche: Platz fünf oder sechs bleibt das erklärte Ziel für Eintracht Frankfurt
Krösche: Platz fünf oder sechs bleibt Frankfurts Ziel

Krösche definiert realistische Ziele für Eintracht Frankfurt

Sportvorstand Markus Krösche sieht den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt noch nicht als dauerhaften Kandidaten für die prestigeträchtige Champions League. In einem ausführlichen Interview mit Transfermarkt.de erklärte der 45-jährige Sportdirektor die strategische Ausrichtung des Vereins für die kommenden Jahre.

Vier Klubs als übermächtige Konkurrenz

"Wenn ich auf die Bundesliga schaue, haben wir mit Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig vier Klubs, die zwei, drei Stufen entfernt sind", analysierte Krösche die aktuelle Wettbewerbssituation. Diese Vereine verfügten über deutlich größere finanzielle Ressourcen und etabliertere Strukturen, die eine regelmäßige Champions-League-Teilnahme ermöglichten.

Der Sportvorstand räumte jedoch ein, dass die Frankfurter im vergangenen Jahr bewiesen hätten, "dass wir es wie im letzten Jahr schaffen können, das mal zu durchbrechen, wenn einer von diesen Klubs nicht so performt". Diese Gelegenheiten müssten jedoch als Ausnahme betrachtet werden, nicht als Regel.

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Platz fünf oder sechs als Hauptziel

Krösche definierte klar die sportlichen Ambitionen der SGE: "Platz fünf oder sechs ist immer unser Ziel, und wir wollen auch versuchen, in Zukunft immer mit dabei zu sein. Alles andere wäre falsch und utopisch." Diese Positionierung sei realistisch und berücksichtige die jährlichen Überraschungsmannschaften wie aktuell Hoffenheim, die die Konkurrenzsituation zusätzlich verschärften.

Der Fokus liege darauf, "dahinter zu kämpfen" und sich im oberen Mittelfeld der Bundesliga zu etablieren. In dieser Saison spielt Eintracht Frankfurt bereits zum fünften Mal in Serie im Europapokal – eine bemerkenswerte Kontinuität, die den Aufstieg des Vereins dokumentiert.

International gestärktes Image als Basis

Krösche betonte die positiven Entwicklungen der letzten Jahre: "Wir haben in den letzten drei, vier Jahren auch international große Aufmerksamkeit erlangt." Die Wahrnehmung von Eintracht Frankfurt habe sich insbesondere durch erfolgreiche Spielertransfers zu renommierten europäischen Topklubs deutlich verbessert.

"Mittlerweile haben wir national wie auch international ein positives Image erreicht", so der Sportvorstand weiter. Diese Reputation sei "für die Zukunft von Eintracht Frankfurt eine sehr gute Basis", um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und weiterhin europäische Fußballluft zu schnuppern.

Die Strategie des Vereins bleibt damit klar auf nachhaltigen Aufbau und realistische Zielsetzungen ausgerichtet, ohne sich von kurzfristigen Erfolgen blenden zu lassen.

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