Kwasniok vor Rheinderby: Kölner Trainer verspricht Klassenverbleib und kritisiert Medien
Kwasniok verspricht Kölns Klassenverbleib vor Derby

Kwasniok vor Rheinderby: Kölner Trainer verspricht Klassenverbleib und kritisiert Medien

Beim abstiegsbedrohten 1. FC Köln steht Trainer Lukas Kwasniok unter enormem Druck, doch vor dem brisanten 100. Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach verspricht er unerschütterlich den Klassenverbleib in der Fußball-Bundesliga. „Ich bleibe dabei: Wir werden unser Ziel erreichen“, betonte der 44-Jährige und plädierte vehement dafür, an seiner Person festzuhalten.

Kontinuität statt Trainerwechsel als Erfolgsrezept

Nach einem vielversprechenden Saisonstart befindet sich der seit sechs Spielen sieglose FC nur noch einen Punkt über dem gefährlichen Relegationsrang 16. Kwasniok wies Berichte zurück, dass er gegen direkte Konkurrenten wie den Hamburger SV oder Gladbach zwingend gewinnen müsse, um seinen Job zu sichern. „Diese Ansage gab es nie, die hat es auch diese Woche nicht gegeben“, erklärte er und verwies auf die Historie des Vereins.

Der Trainer erinnerte daran, dass der 1. FC Köln seit dem ersten Abstieg 1997/98 siebenmal aus der Bundesliga abgestiegen ist. „Bei den siebenmal hat man es immer mit Trainerwechseln versucht“, analysierte Kwasniok und argumentierte, dass Kontinuität der bessere Weg sei.

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Medienkritik und Vergleich mit SC Freiburg

Schuld an der aktuellen Situation seien aus Kwasnioks Sicht vor allem die Medien. „Jeder will arbeiten wie in Freiburg: Festhalten, wenn es mal schlecht läuft und gleichzeitig versucht man, durch Berichterstattung die Dinge doch zu konterkarieren“, kritisierte der Trainer scharf. Er bezog sich damit auf den SC Freiburg, der für langfristige Trainerbindungen und Stabilität bekannt ist.

Personelle Entwarnung vor dem Derby-Höhepunkt

Für das hochbrisante 100. Bundesligaderby der rheinischen Rivalen gab Kwasniok jedoch positive Nachrichten auf personeller Ebene. Die beiden bisher besten Torschützen des Teams, Said El Mala und Jakub Kaminski, sind trotz einer Trainingspause am Mittwoch voll einsatzfähig. „Sie haben gestern pausiert, heute aber alles mitgemacht. Sie können ganz normal dabei sein“, verkündete der FC-Coach erleichtert.

Das Derby gegen Borussia Mönchengladbach entwickelt sich damit zu einem entscheidenden Spiel für die weitere Saisonplanung des 1. FC Köln. Bei einem Sieg könnte der Verein den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern, während eine Niederlage die Position von Trainer Kwasniok weiter gefährden würde.

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