Kwasniok trotz Abstiegsgefahr zuversichtlich: „Wir werden unser Ziel erreichen“
Trainer Lukas Kwasniok versucht, trotz des sportlichen Sinkflugs mit dem 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga zuversichtlich zu bleiben. Der 44-Jährige betonte in einer Pressekonferenz, dass man Situationen im Leben als Problem sehen könne, aber „du kannst es eben auch als große Gelegenheit und Chance wahrnehmen“. Diese Einstellung gelte insbesondere für das bevorstehende Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag um 15.30 Uhr, das live bei Sky übertragen wird.
Akute Abstiegsgefahr nach schwacher Serie
Die Kölner befinden sich in einer äußerst kritischen Phase. Nach nur zwei Punkten aus den vergangenen sechs Spielen und lediglich zwei Siegen aus 17 Partien rangieren sie als Tabellen-14. in akuter Abstiegsgefahr. Zuletzt gab es ein 1:1 beim Mitaufsteiger Hamburger SV, was die angespannte Lage weiter verschärfte. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler erhöhte den Druck im Anschluss deutlich, als er im ZDF-Sportstudio erklärte: „Es liegt in der Natur der Sache, dass wir auch mal wieder ein Fußballspiel gewinnen müssen.“ Die Bild-Zeitung sprach sogar von einem „Job-Endspiel“ für Kwasniok.
Ruhe der Vereinsführung beeindruckt Kwasniok
Davon wollte der Trainer jedoch nichts wissen. Er zeigte sich vielmehr beeindruckt von der Ruhe der Vereinsführung und bekräftigte seinen Optimismus. „Ich bleibe dabei: Wir werden unser Ziel erreichen – zu 100 Prozent“, sagte Kwasniok entschlossen. Er betonte, man dürfe sich von den negativen Ergebnissen nicht beeinflussen lassen. Die Mannschaft „marschiere“ und gebe „ihr letztes Hemd“, so der Trainer. Kwasniok hofft, dass alle Beteiligten erkennen, „dass ich darum kämpfe, dass ich alles dafür tue, dauerhaft Trainer beim 1. FC Köln bleiben zu können. Genauso geht es den Jungs auch. Das ist der Weg, um erfolgreich zu sein.“
Personelle Lage vor dem Rheinderby
In sportlicher Hinsicht gibt es auch positive Nachrichten. Der zuletzt erkrankte Shootingstar Said El Mala ist ebenso „voll einsatzfähig“ wie die Leistungsträger Jakub Kaminski und Florian Kainz. Allerdings fehlen weiterhin verletzte Spieler wie Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Timo Hübers und Luca Kilian. Zudem sind Sebastian Sebulonsen und Jahmai Simpson-Pusey gesperrt. Das Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach stellt somit nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche Chance für Kwasniok dar, um seine Position als Trainer des Aufsteigers zu festigen.



