Abschied nach sechs Jahren: Lasse Andersson über sein letztes Spiel für die Füchse Berlin
Mit der Niederlage im Champions-League-Finale endet die Ära von Lasse Andersson bei den Füchsen Berlin. Der dänische Handballspieler blickt im Interview auf seine Zeit in der Hauptstadt zurück und spricht über Enttäuschung, Stolz und die Zukunft des Vereins.
„Barcelona war einfach besser“
Auf die Frage, wie es ihm nach dem letzten Spiel geht, antwortet Andersson: „Ich bin enttäuscht, aber so ist es. Das sind schon viele Emotionen im Moment. Ich wollte wirklich, wirklich gerne diesen Titel nach Berlin holen. Das hat der Verein verdient, finde ich. Aber dann muss man so ein Spiel auch gewinnen. Am Ende ist es eine große Enttäuschung, aber Barcelona war einfach über die 60 Minuten besser als wir.“
Stolz auf die Leistung
Trotz der Niederlage zeigt sich Andersson stolz auf das Erreichte. „Wir haben eine fantastische Saison gespielt und uns bis ins Finale gekämpft. Darauf können wir alle stolz sein.“ Der 30-Jährige betont, dass die Mannschaft in den vergangenen Jahren enorm gewachsen sei und die Zukunft des Vereins vielversprechend aussehe. „Als Füchse-Fan kann man sich auf die nächsten Jahre freuen“, so Andersson.
Abschied mit Wehmut
Nach sechs Jahren in Berlin verlässt Andersson den Verein mit gemischten Gefühlen. „Berlin ist meine zweite Heimat geworden. Ich werde die Stadt, die Fans und meine Teamkollegen sehr vermissen.“ Sein neues Kapitel führt ihn zurück nach Dänemark, wo er für einen anderen Verein spielen wird. „Aber ein Teil meines Herzens bleibt immer in Berlin“, versichert er.



