RB Leipzig feiert glücklichen Sieg gegen Augsburg nach Rückstand
RB Leipzig bleibt im Rennen um die begehrten Champions-League-Plätze mit Mühe auf Kurs. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner bezwang den FC Augsburg nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1 (0:1) vor heimischer Kulisse und verschaffte sich damit eine wichtige Ausgangsposition für die kommenden Duelle mit direkten Konkurrenten im Kampf um die Königsklasse.
Späte Tore bringen den Sieg
Yan Diomande gelang in der 76. Minute der verdiente Ausgleich für die Leipziger, ehe ein Eigentor von Arthur Chaves in der Nachspielzeit (90.+2) den späten Sieg besiegelte. Mit diesem Erfolg verbuchen die Sachsen nun 47 Punkte auf ihrem Konto und halten sich weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesliga fest.
Allerdings tat sich RB Leipzig über weite Strecken der Partie gegen den kompakt verteidigenden FC Augsburg schwer. Die fehlende Effizienz im letzten Drittel, die Trainer Ole Werner bereits im Vorfeld angemahnt hatte, war deutlich sichtbar. Für den angestrebten Weg zurück in die Champions League muss sich das Team in den kommenden Partien beim VfB Stuttgart und gegen die TSG Hoffenheim deutlich steigern.
Augsburgs Rückschlag trotz Führung
Der FC Augsburg kassierte trotz der frühen Führung durch Robin Fellhauer in der 39. Minute nach drei Siegen in Folge wieder einen Rückschlag. Mit 31 Punkten halten sich die Fuggerstädter jedoch weiterhin sicher im Tabellenmittelfeld der Bundesliga.
Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass es für Leipzig kein einfacher Abend werden würde. Nach einer guten Chance durch Christoph Baumgartner in der 5. Minute, dessen Flachschuss knapp am rechten Pfosten vorbeiging, bot sich den Augsburgern sogar eine Riesenmöglichkeit zur Führung. Ein Handelfmeter nach einem Ellenbogen von Baumgartner wurde jedoch von RB-Keeper Maarten Vandevoordt gehalten, der Schuss von Keven Schlotterbeck scheiterte in der 23. Minute.
Vandevoordt hält Leipzig im Spiel
Nach der Pause wurde es mehrfach brenzlig aus Leipziger Sicht. Torhüter Maarten Vandevoordt musste gleich mehrmals retten und bewahrte seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand. Auf der anderen Seite zeigte sich RB Leipzig zunächst weiterhin zu ineffektiv vor dem Tor der Augsburger.
Selbst nach dem Ausgleich durch Diomande hatte Augsburg noch die Chance zum erneuten Führungstreffer. Rodrigo Ribeiro traf in der 84. Minute nur den Pfosten, was den endgültigen Sieg der Leipziger ermöglichte.
Trainer-Statements und Ausgangslage
„Es ist ein super enges Rennen“, hatte Trainer Ole Werner im Vorfeld mit Blick auf die Bundesliga-Tabelle gesagt und dabei gemahnt, dass sein Team insbesondere beim „Thema Effizienz“ im letzten Drittel der Saison noch einmal zulegen müsse. Für das Spiel gegen Augsburg setzte der RB-Coach auf die gleiche Startelf wie beim 2:1-Auswärtssieg beim Hamburger SV.
FCA-Trainer Manuel Baum kehrte mit seiner Mannschaft nach Leipzig zurück, wo er zwischen 2023 und 2025 als Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums tätig gewesen war. Das 6:0 im Hinspiel, das noch Baums Vorgänger Sandro Wagner verantwortete, sollte für das Rückspiel „Motivation genug sein“, wie Baum erklärt hatte. Allerdings musste der Augsburger Trainer auf den gelbgesperrten Cedric Zesiger und Alexis Claude-Maurice (private Gründe) verzichten.
Mit diesem wichtigen Dreier bleibt RB Leipzig im engen Rennen um die Champions-League-Plätze voll im Rennen, während Augsburg trotz der Niederlage weiterhin eine solide Mittelfeldposition innehat.



