Stiftsberg Quedlinburg: Neues Kapitel nach Millionen-Sanierung beginnt
Nach einer mehrjährigen und aufwendigen Sanierung, die ein Investitionsvolumen von über 30 Millionen Euro umfasste, öffnet der Stiftsberg in Quedlinburg am Samstag, den 28. März, erste Türen für Besucher. Dies markiert den Start eines bedeutenden Großprojekts, das die historische Stätte in ein modernes Besuchererlebnis verwandelt.
Gemeinschaftsprojekt erreicht Meilenstein
Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch (CDU) zeigte sich am Freitag, den 27. März, stolz auf die Fortschritte. „Wir sind sehr erfreut, dass wir das Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Quedlinburg und der Welterbestadt so weit vorangebracht haben, dass wir nun das erste Kapitel eröffnen können“, erklärte er. Die Zusammenarbeit hat dazu beigetragen, die Sanierung erfolgreich abzuschließen und den Weg für die öffentliche Nutzung zu ebnen.
Starterticket und Museumseröffnung im Fokus
Für den Eröffnungstag am 28. März wird ein spezielles Starterticket angeboten, das Besuchern den Zugang zu den erstmals geöffneten Bereichen ermöglicht. Die genauen Kosten für dieses Ticket wurden bekanntgegeben und sollen den Start der neuen Ära auf dem Stiftsberg unterstützen. Zudem steht nun ein fester Eröffnungstermin für das angeschlossene Schlossmuseum fest, der in Kürze folgen wird und die Attraktivität des Standorts weiter steigern soll.
Historische Bedeutung und zukünftige Perspektiven
Der Stiftsberg in Quedlinburg ist als Teil des UNESCO-Welterbes von großer kultureller und historischer Bedeutung. Die Sanierung zielt darauf ab, dieses Erbe zu bewahren und gleichzeitig für Touristen und Einheimische zugänglicher zu machen. Mit der Öffnung erster Türen beginnt ein neues Kapitel, das die Region wirtschaftlich und kulturell bereichern wird. Die geplante Museumseröffnung wird diesen Prozess weiter vorantreiben und Quedlinburg als bedeutendes Reiseziel in Deutschland festigen.



