RB Leipzig hadert mit mangelnder Effizienz nach Remis gegen Wolfsburg
Die Situation bei RB Leipzig bleibt angespannt. Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga herrscht im Verein deutliche Unzufriedenheit über die mangelnde Chancenverwertung. Nur einen Sieg konnte die Mannschaft aus den vergangenen fünf Pflichtspielen mitnehmen, was die Ambitionen auf die Champions League gefährdet.
Spielerische Überlegenheit ohne den nötigen Erfolg
Trotz klarer spielerischer Überlegenheit über weite Strecken der Partie und mehrerer Großchancen reichte es für Leipzig lediglich zu einem Remis. Die Tore von Yan Diomande in der 70. Minute und Neuzugang Brajan Gruda in der 89. Minute glichen die Wolfsburger Führungen durch Mohamed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) aus. "Wenn du gut spielst, dann musst du die Punkte auch mitnehmen", analysierte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer die enttäuschende Leistung.
Kritik aus der Führungsetage
Bereits nach dem DFB-Pokalaus bei Bayern München (0:2) hatte Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff deutliche Worte an die Mannschaft gerichtet. "In der Liga war das nicht ansatzweise das, was wir wollen. Da nehme ich die Mannschaft in die Pflicht. Ich will in die Champions League", so seine klare Ansage. Diese Kritik kam laut Schäfer im Verein nicht schlecht an: "Oliver hat etwas formuliert, das seit Jahren die Ambition des Klubs ist."
Trainer Werner zeigt sich zufrieden mit der Einstellung
Trainer Ole Werner zeigte sich nach dem Spiel zwar mit der Einstellung und Leistung seiner Mannschaft zufrieden, musste jedoch einräumen: "Es passt eben nicht zum Ergebnis und das unterscheidet uns von den anderen Mannschaften, die über uns stehen." Aktuell belegt Leipzig den fünften Tabellenplatz, doch die mangelnde Effizienz im Abschluss könnte die Saisonziele gefährden.
Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft die Kritik aus der Führungsetage in konkrete Ergebnisse ummünzen kann. Die Erwartungen an den Verein bleiben hoch, wie Schäfer betonte: "Wir brauchen sicherlich keinen Wachrüttler, aber das Maximum muss immer das Ziel sein."



