Champions League: Leverkusen muss Havertz wehtun – Sensation im Emirates möglich?
Leverkusen gegen Arsenal: Havertz als Schlüsselfigur im Rückspiel

Champions League: Leverkusen träumt von der Sensation gegen Arsenal

Nach dem bitteren 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League träumt Bayer Leverkusen weiterhin vom großen Coup. Das Rückspiel beim englischen Spitzenreiter FC Arsenal am Dienstag um 21 Uhr wird zur alles entscheidenden Begegnung für die Werkself.

Havertz als Schmerzpunkt für den Ex-Klub

Kai Havertz sicherte als Joker Arsenal das wichtige 1:1 in Leverkusen und ärgerte damit seinen früheren Verein. Dass ausgerechnet der ehemalige Bayer-Spieler den äußerst umstrittenen Elfmeter verwandelte, nahm ihm in Leverkusen keiner übel. „Wenn er der Elfmeterschütze ist, ist er der Elfmeterschütze. So ist der Fußball, das sind die Gegebenheiten“, kommentierte Sportdirektor Simon Rolfes die Situation.

Havertz, der die Champions League bereits 2021 mit dem FC Chelsea gewann, äußerte vor dem Hinspiel: „Das möchte ich noch mal mit Arsenal erleben. Ich hoffe, dass ich das wiederholen kann.“ Nun muss Leverkusen genau dies verhindern und dem Nationalspieler wehtun.

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Arsenal mit beeindruckender Heimstatistik

Die Aufgabe für Bayer Leverkusen könnte kaum schwieriger sein. Arsenal hat in der laufenden Saison erst eines von 23 Heimspielen verloren – eine 2:3-Niederlage gegen Manchester United in der Premier League. Dennoch sieht Rolfes Chancen für seine Mannschaft: „Es ist wie ein Finale. Das bringt Brisanz mit sich. Der Druck liegt auf Arsenal. Die Ausgangslage ist natürlich so, dass sie unbedingt gewinnen müssen.“

Der Leverkusener Manager betont: „Das kann eine Chance für uns sein, um für Arsenal unangenehm zu werden und sie vor Aufgaben zu stellen.“ Die Erwartungshaltung lastet eindeutig auf den Londonern.

Mut machende Leistungen der Werkself

Die starken Auftritte gegen Arsenal im Hinspiel und das 1:1 gegen Bayern München in der Bundesliga geben Leverkusen Zuversicht. Mittelfeldspieler Aleix Garcia erklärt: „Wir haben zweimal gezeigt, dass wir es mit jedem Team aufnehmen können.“

Arsenal-Star Noni Madueke, der im Hinspiel den umstrittenen Elfmeter gegen Malik Tillman herausgeholt hatte, kontert: „Ich kann das Rückspiel kaum erwarten und bin zuversichtlich, dass wir unsere Aufgabe erfüllen werden.“

Personelle Neuigkeiten bei Leverkusen

Positiv für Bayer 04: Martin Terrier konnte am Montagmittag wieder mit der Mannschaft trainieren. Der französische Angreifer war im Bundesligaspiel gegen Bayern München nach einem Rot-Tritt von Nicolas Jackson zur Pause ausgewechselt worden und fehlte im Hinspiel gegen Arsenal.

Die Ausgangslage ist klar: Leverkusen muss im Emirates Stadium gewinnen oder zumindest ein torreiches Unentschieden erreichen, um ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen. Eine Sensation wäre der Einzug des Außenseiters gegen den englischen Meisteranwärter.

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