Leverkusen kontert Hoeneß-Kritik: Rolfes versteht Unmut nicht
Leverkusen reagiert auf Hoeneß-Kritik an Schiedsrichter

Leverkusen wehrt sich gegen Hoeneß-Vorwürfe

Die Diskussionen um das 1:1-Unentschieden zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern München am vergangenen Samstag reißen nicht ab. Zwei Tage nach dem Spiel hat sich nun Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes zu den kontroversen Aussagen von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß geäußert.

Rolfes kann Kritik nicht nachvollziehen

Am Rande des Abschlusstrainings vor der Abreise nach London für das Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen Arsenal stand Simon Rolfes der Presse Rede und Antwort. Auf die Frage, ob er den Unmut von Uli Hoeneß nachvollziehen könne, antwortete der 44-Jährige deutlich: „Nein, ich verstehe seine Kritik nicht und sehe das auch nicht so.“

Rolfes führte weiter aus: „Es gab durch den VAR Unterbrechungen. Ansonsten hat der Schiedsrichter das Spiel laufen lassen, es gab einen Spielfluss. Es gab Torraumszenen, Zweikämpfe. Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin.“

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Die umstrittenen Szenen im Überblick

Im Spiel waren zwei entscheidende Situationen besonders umstritten:

  • Ein Treffer von Bayern-Star Luis Díaz wurde nach Ansicht von Schiedsrichter Christian Dingert zurückgenommen, weil Harry Kane den Ball im Vorfeld mit dem Ellbogen geblockt hatte.
  • Zudem schickte Dingert Díaz wegen einer angeblichen Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz. Der Bayern-Star war nach einem leichten Kontakt mit Leverkusen-Torwart Blaswich gestürzt.

Schiedsrichter Dingert hatte selbst im Nachhinein einen Fehler zugegeben und erklärt: „Gelb-Rot ist sehr hart, das würde ich jetzt nicht mehr so geben.“

Bayerns Reaktion und Leverkusens Antwort

Der FC Bayern München legte am Sonntag offiziell Einspruch gegen die Sperre von Luis Díaz ein. Auf BILD-Nachfrage, ob er diesen Einspruch nachvollziehen könne, antwortete Simon Rolfes mit einer süffisanten Bemerkung: „Da fragen Sie die Bayern besser selbst …“

Uli Hoeneß hatte nach der Partie mit deutlichen Worten kritisiert: „Die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel gesehen habe.“ Diese Aussage hallt nun weiter nach, während sich Leverkusen auf das wichtige Champions-League-Spiel gegen Arsenal vorbereitet.

Die Kontroverse zeigt einmal mehr, wie emotional und kontrovers Schiedsrichterentscheidungen in der Bundesliga diskutiert werden. Während Bayern die Leistung des Schiedsrichter-Teams massiv kritisiert, sieht Leverkusen die Situation deutlich anders und verteidigt den Spielablauf.

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