Liverpool verpflichtet Jérémy Jacquet: Der nächste Virgil van Dijk für 63 Millionen Euro?
Liverpool holt Jacquet: Neuer van Dijk für Millionen?

Liverpool verpflichtet Jérémy Jacquet: Der nächste Virgil van Dijk für 63 Millionen Euro?

Der Transfer von Jérémy Jacquet zum FC Liverpool sorgt derzeit für Schlagzeilen in ganz Europa. Die internationale Presse überschlägt sich mit Superlativen über den jungen französischen Innenverteidiger, der als das nächste große Talent in seiner Position gehandelt wird.

Ein turbulentes Wochenende mit bitterem Ende

Jérémy Jacquet saß auf dem Rasen, brüllte seinen Schmerz heraus und hielt sich verzweifelt die linke Schulter. Nur wenige Momente später wurde der Innenverteidiger von Stade Rennes von einem Betreuer in Richtung Kabine geführt – der Arm blieb dabei stets angewinkelt. Jacquet zeigte weiterhin deutliche Schmerzanzeichen, verzog das Gesicht und musste in der 69. Minute bei der 1:3-Niederlage bei RC Lens in der Ligue 1 ausgewechselt werden.

Dies markierte das bittere Ende der turbulentesten Woche seiner bisherigen sportlichen Karriere. Denn nur wenige Tage vor dieser Verletzung hatte sich der FC Liverpool am Deadline Day die Dienste des 20-Jährigen gesichert. Jacquet, der seit seiner Schulterverletzung am 7. Februar ausfällt, wird im kommenden Sommer für eine Ablösesumme von mindestens 63 Millionen Euro an die Anfield Road wechseln.

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Medienberichten zufolge könnte diese Summe durch Bonuszahlungen sogar noch auf bis zu 69 Millionen Euro ansteigen, was diesen Transfer zu einem der spektakulärsten des Jahres macht.

„Der beste Innenverteidiger seiner Generation“

Die internationale Fußballwelt ist sich einig: Jérémy Jacquet wird bereits als „der nächste Virgil van Dijk“ bezeichnet. Der französische Fußballexperte und ESPN-Reporter Julien Laurens erklärte enthusiastisch: „Jacquet hat alles, um in den nächsten Jahren einer der besten Innenverteidiger der Welt zu werden.“ Laurens geht sogar noch weiter und bezeichnet den jungen Franzosen als „den besten Innenverteidiger seiner Generation“.

Der 1,90 Meter große Verteidiger mit den markanten gold-schwarzen geflochtenen Rasta-Zöpfen ist in Frankreich bereits für sein kompromissloses und offensives Verteidigungsspiel gefürchtet. Immer wieder verlässt er als zentraler Anker seine Dreierkette nach vorne, um in knallharten Zweikämpfen Bälle zu erobern.

Mit dem Ball am Fuß verfügt das junge Juwel über eine beeindruckende Ruhe und kann sich aus Drucksituationen auch mit perfekten Diagonalbällen mit seinem rechten Fuß befreien. Kurzum: Jacquet agiert bereits wie ein erfahrener Abwehrchef und übernimmt auf dem Platz Verantwortung.

Ausbildung bei Stade Rennes und ein holpriger Start

Die Ausbildung des französischen U21-Nationalspielers beschert Stade Rennes erneut eine beachtliche Geldsumme. Bereits 2023 hatte der Wechsel von Jeremy Doku zu Manchester City Einnahmen in Höhe von 60 Millionen Euro generiert. Der Verein aus der Bretagne bildete Jacquet seit 2019 aus, nachdem er zuvor in den Jugendmannschaften von AS Outre Mer du Bois d’Abbé und Racing Joinville gespielt hatte.

Doch der Beginn seiner Profikarriere verlief alles andere als ideal. Nach nur einem Ligue-1-Einsatz wurde das Abwehrtalent zum Ligakonkurrenten Clermont Foot 63 ausgeliehen – mit dem Jacquet prompt abstieg. Erst in der Ligue 2 konnte der Franzose sein volles Potenzial unter Beweis stellen. Allein in der Hinrunde stand Jacquet in 15 Spielen über die volle Distanz auf dem Platz und sorgte dabei für zwei Treffer sowie eine Torvorlage.

Lediglich eine Schulterverletzung und eine Gelbsperre verhinderten, dass das Top-Talent durchgehend in der Startelf des Zweitligisten stand. Zurück bei Stade Rennes knüpfte Jacquet nahtlos an seine starken Leistungen an. In der aktuellen Saison wurde der Franzose in 18 von 20 Spielen eingesetzt, und obwohl er keine weiteren Scorer-Punkte erzielte, wurden verschiedene Top-Klubs auf sein Talent aufmerksam.

Transfermarkt: Großes Interesse an Jacquet

Neben dem FC Liverpool sollen auch der FC Chelsea und der FC Bayern München um die Dienste des Innenverteidigers gebuhlt haben. An der Anfield Road wollte man Jacquet jedoch unbedingt verpflichten. Die ungewisse Zukunft von Ibrahima Konaté und der langzeitverletzte Innenverteidiger Giovanni Leoni veranlassten Liverpools Sportdirektor Richard Hughes, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden.

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Ob der französische U21-Nationalspieler tatsächlich das Zeug zum neuen Virgil van Dijk hat, wird sich im kommenden Sommer zeigen, wenn er seinen Dienst beim englischen Rekordmeister antritt. Bis dahin bleibt die Fußballwelt gespannt auf die Entwicklung dieses außergewöhnlichen Talents.