Lok Leipzig kämpft um Torjäger Maderer: Neues Vertragsangebot liegt vor
Lok Leipzig kämpft um Torjäger Maderer mit neuem Angebot

Lok Leipzig kämpft um Torjäger Maderer: Neues Vertragsangebot liegt vor

Der FC Lok Leipzig hat seinem erfolgreichen Stürmer Stefan Maderer ein neues Vertragsangebot unterbreitet. Der 29-jährige Angreifer ist mit seinen Toren der Schlüsselspieler im Aufstiegsrennen des Vereins zur 3. Liga. Maderer traf nun zum vierten Mal in Folge in der Regionalliga Nordost und erzielte in Babelsberg kurz vor Spielende das entscheidende 2:1-Siegtor.

Erfolgreichste Saison seiner Karriere

Mit diesem Treffer erhöhte Maderer seine Torausbeute in dieser Saison auf insgesamt 14 Tore bei sieben Vorlagen. Für keinen Verein seiner bisherigen Karriere war der Stürmer bisher erfolgreicher. Diese herausragenden Leistungen machen ihn zum unverzichtbaren Bestandteil der Mannschaft von Trainer Jochen Seitz.

Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39) betonte die Bedeutung des Spielers: „Wir hatten die ersten Gespräche bereits vor dem Jahreswechsel, wo wir klar kommuniziert haben, dass wir den Weg zu 100 Prozent mit ihm weitergehen wollen, weil er für uns ein extrem wichtiger Spieler ist. Das weiß er auch und das zeigt er Woche für Woche.“

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Vertrauen von Beginn an

Wachsmuth verwies darauf, dass das Vertrauen in Maderer nicht erst in den letzten Wochen gewachsen sei: „Das Vertrauen hat er aber nicht erst in den letzten Wochen, sondern schon von Beginn an, als wir ihn verpflichtet haben und seine Situation nicht ganz so einfach war.“ Der Stürmer war 2024 von Türkgücü München zum FC Lok Leipzig gewechselt, nachdem er bei seinem vorherigen Verein in den letzten Spielen nicht mehr im Kader gestanden hatte.

Der Sport-Geschäftsführer beschrieb die aktuelle Verhandlungssituation: „Er weiß schon, was er an dem Verein und der Truppe hat. Am Ende des Tages muss er es dann entscheiden. Wir sind in einem guten Austausch mit ihm und seinem Berater. Er hat ein Angebot von uns daliegen, und dann werden wir schauen, was daraus wird. Aber ohne Stress und ohne Druck.“

Konzentration auf die sportlichen Ziele

Ähnlich wie bei Trainer Jochen Seitz, der sich für seine Vertragsverlängerung die nötige Zeit genommen hatte, will auch Maderer sich zunächst auf die wichtigen verbleibenden Spiele konzentrieren. Der Stürmer möchte sich keinen zusätzlichen Vertragsdruck machen, während der FC Lok Leipzig die Tabellenspitze in der Regionalliga Nordost zementiert.

Allerdings gibt es aktuell auch gesundheitliche Bedenken. Seit Wochen plagt sich Maderer mit Fußschmerzen herum, die zum Ende des Spieles in Babelsberg wieder deutlich schlimmer wurden. Nach seinem Siegtreffer musste er sogar gestützt vom Platz geführt werden und unterzieht sich nun weiteren ärztlichen Untersuchungen.

Daher ist zunächst unklar, ob Maderer beim nächsten Spiel am Mittwoch im heimischen Plache-Stadion gegen Hertha Zehlendorf eine Pause einlegen muss oder doch wieder auf dem Platz stehen kann. Diese Entscheidung wird maßgeblich von den Ergebnissen der medizinischen Untersuchungen abhängen.

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