Trainer Seitz enttäuscht: Lok Leipzig mit schwächster Leistung der Saison
Lok Leipzig: Trainer Seitz enttäuscht wie nie zuvor

„Da oben nichts verloren“: Lok-Trainer Seitz zeigt sich tief enttäuscht

Es gibt diese Tage im Fußball, an denen einfach nichts gelingen will. Der FC Lok Leipzig erlebte genau einen solchen Tag beim 0:2 gegen Hertha Zehlendorf. Trainer Jochen Seitz (49) zeigte sich nach dem Abpfiff sichtlich enttäuscht und sprach von der mit Abstand schwächsten Leistung seiner Mannschaft unter seiner Regie.

Eine enttäuschende Gesamtleistung

„Wir sind nie an unsere Leistungsgrenze gekommen“, analysierte Seitz in der Nachspielzeit. „Es waren viele Spieler dabei, die nicht ihr Potenzial abgerufen haben.“ Herausnehmen konnte der Trainer lediglich Torwart Andreas Naumann und Flügelspieler Jonas Arcalean, die eine akzeptable Leistung zeigten.

Seitz weiter: „Wir haben so viele Torchancen zugelassen, weil wir einfach Zweikämpfe nicht gewonnen haben. Das passt nicht zu unserer Identität.“ Die Niederlage markierte die erste dritte Heimniederlage der Saison – ausgerechnet gegen den Tabellenletzten.

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Schmerzhafte Analyse und Blick nach vorn

„Es tut extrem weh“, gestand der Trainer. „Wir müssen uns jetzt den Mund abputzen. Jeder Spieler muss sich hinterfragen, wir als Trainer müssen uns hinterfragen, was schiefgelaufen ist.“

Besonders deutlich wurde Seitz in seiner abschließenden Bewertung: „Mit so einer Leistung haben wir da oben nichts verloren.“ Dennoch betonte er auch seine Zuversicht: „Ich kenne die Mannschaft anders. Und das war hoffentlich die Ausnahme. Ich kann garantieren, dass die Mannschaft nächste Woche voll fokussiert ist und wir werden gegen Erfurt eine andere Mannschaft sehen.“

Tabellensituation bleibt komfortabel

Trotz der enttäuschenden Leistung bleibt die Tabellensituation für Lok Leipzig weiterhin komfortabel. Acht Punkte Vorsprung auf Verfolger Halle und elf Zähler auf den Dritten Erfurt, der noch ein Spiel weniger absolviert hat, bieten weiterhin Sicherheit.

Selbst wenn der Vierte Jena beide Nachholspiele gewinnen würde, bliebe der Abstand mit sieben Punkten beachtlich. Die Niederlage gegen Zehlendorf ist somit zwar schmerzhaft, aber kein Grund für Panik in der Mannschaft um Trainer Jochen Seitz.

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