Union-Trainer Lustrinelli: Volle Energie und Teamfokus im Training
Lustrinelli bringt Energie und Teamgeist zu Union

Mauro Lustrinelli, der neue Trainer des 1. FC Union Berlin, verkörpert die Energie, die er von seiner Mannschaft fordert – und ist dabei stets mittendrin statt nur dabei. Der 50-jährige Schweizer, der am Mittwoch das öffentliche Training leitete, fiel durch seine aktive Teilnahme an den Übungen auf.

Lustrinelli coacht aktiv und mehrsprachig

Bei einer Passübung war Lustrinelli nicht nur Zuschauer, sondern blockte Spielern den Laufweg, um die Übung zu intensivieren. Der gebürtige Tessiner, dessen Muttersprache Italienisch ist, coacht überwiegend auf Deutsch, wechselt aber immer wieder ins Englische – etwa bei Begriffen wie „Energy“ oder „next“. Schweizerdeutsch verwendet er nicht; sein leichter italienischer Akzent bleibt hörbar.

Lustrinelli bleibt selten ruhig: Schon beim Testspiel gegen Lübben (16:0) am Sonntag gab er durchgehend Anweisungen von der Seitenlinie. In der zweiten Halbzeit fokussierte er sich besonders auf das Nachwuchstalent Linus Güther (16).

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Erinnerungen an Steffen Baumgart

In seiner aktiven Coaching-Art erinnert Lustrinelli an seinen indirekten Vorgänger Steffen Baumgart. Auch Baumgart hielt es selten auf der Bank – Lustrinelli steht ebenfalls nach wenigen Minuten wieder an der Linie. Die meisten Anweisungen gibt er bei Ballverlusten. Ob er die Coaching-Zone ähnlich häufig verlässt wie Baumgart, bleibt abzuwarten.

Teamgeist steht im Vordergrund

Nach außen hin stellt Lustrinelli stets die Mannschaft in den Mittelpunkt. Nach dem Testspiel in Lübben sagte er: „Im Moment ist das Wichtige, einen Teamspirit zu bekommen und über das Team zu reden. Dass wir zusammenspielen wollen, dass alle für das Team spielen. Ich glaube, das haben heute alle 22 Spieler gemacht. Sie haben für das Team gespielt.“

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