Der 1. FC Magdeburg hat mit dem dritten Heimsieg in Serie einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gemacht. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz besiegte Hertha BSC vor 28.123 Zuschauern in der MDCC-Arena mit 1:0 (0:0). Das entscheidende Tor erzielte Laurin Ulrich in der 61. Minute. Mit nun 36 Punkten klettert Magdeburg auf Rang 14, zwei Punkte vor dem Abstiegsrelegationsplatz.
Spiel auf Augenhöhe
„Uns war klar, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird. Ähnlich wie im Hinspiel zur Pause zu 0:0, da wussten wir, es ist noch ein Schritt zu gehen, um die drei Punkte bei uns zu behalten, und das hat dann Gott sei Dank geklappt“, sagte Torschütze Ulrich nach der Partie. Die erste Halbzeit bot wenig Aufregendes, beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Magdeburgs Torjäger Mateusz Zukowski kehrte nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurück, und Jean Hugonet bildete neben Marcus Mathisen die Innenverteidigung.
Wenige Chancen in Hälfte eins
In den Anfangsminuten tasteten sich die Teams ab, die Zielstrebigkeit zum Tor fehlte. Eine erste Annäherung von Baris Atik verfehlte das Ziel. Hertha setzte auf lange Bälle und Ablagen, während der FCM über die Außen kam. Es blieb bei Halbchancen auf beiden Seiten. Aufgrund der warmen Temperaturen gab es eine Trinkpause, die den ohnehin geringen Spielfluss nicht störte. Kurz vor der Pause hatte Hertha die beste Chance: Fabian Reese schoss verdeckt, aber Torwart Dominik Reimann parierte (45.+1).
Ulrichs drittes Saisontor
In der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst wenig. Magdeburg suchte immer wieder Zukowski, der jedoch von der Hertha-Defensive meist doppelt gedeckt wurde und blass blieb. Hertha dominierte zwar mit mehr Ballbesitz, machte aber wenig daraus. Dann nutzte Magdeburg einen Konter: Alexander Nollenberger ließ einen Berliner aussteigen, schloss ab, und Ulrich drückte den Abpraller ins Tor – sein drittes Saisontor. Kurz darauf traf Zukowski, stand aber im Abseits. Der FCM zog sich danach tief zurück und hatte Glück, dass Reimann gegen Marten Winkler per Fußreflex parierte (67.). In der siebenminütigen Nachspielzeit passierte nichts mehr.



