Erster Dämpfer für Kölns Wunderkind: Said El Malas Marktwert sinkt
Bisher kannte die Karriere von Said El Mala (19) nur eine Richtung: steil nach oben. Doch nun gibt es einen ersten kleinen Rückschlag für den Offensivspieler des FC Köln. Laut der Plattform transfermarkt.de ist sein Marktwert um 5 Millionen Euro auf nunmehr 35 Millionen Euro gesunken. In der laufenden Saison hat der junge Star bisher 9 Tore und 4 Vorlagen in der Liga erzielt und damit Aufsehen erregt.
Was bedeutet der Wertverlust für einen möglichen Wechsel?
Die entscheidende Frage lautet: Wird der FC Köln im Falle eines Transfers im Sommer nun weniger Ablöse für seinen Top-Spieler kassieren? SPORT BILD und BILD hatten zuletzt berichtet, dass die Familie von El Mala ihr Einverständnis für Transfergespräche mit dem englischen Premier-League-Klub Brighton gegeben hat. Bereits im Winter war ein Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro von den Engländern abgelehnt worden. Ein neues Angebot soll in Kürze beim Geißbockheim eintreffen.
Dass der Marktwert-Rückgang nun das Transferangebot nach unten drückt, gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich. Kölns Sportvorstand Thomas Kessler (40) verfügt über einen deutlichen Verhandlungsvorteil, da El Mala einen Vertrag bis zum Jahr 2030 besitzt. Zudem haben sich neben Brighton weitere Top-Klubs aus der Premier League – darunter Chelsea – für den Spieler interessiert gezeigt. Ein regelrechtes Wettbieten um die Dienste des Talents ist durchaus im Bereich des Möglichen.
Kölns klare Forderung und die historische Dimension
Nach Informationen von BILD peilt der FC Köln eine Ablösesumme von mindestens 40 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Der bisher teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte war der Wechsel von Anthony Modeste (37) im Jahr 2017 zum chinesischen Klub Tianjin für etwa 35 Millionen Euro. El Mala selbst war im Juni 2024 für lediglich knapp 350.000 Euro von Viktoria Köln verpflichtet worden, musste aufgrund einer damaligen Transfersperre jedoch zunächst eine Saison beim Drittligisten verbringen.
Sportliche Perspektiven und mögliche Wertsteigerung
Fachleute betonen, dass sich an den sportlichen Qualitäten von Said El Mala nichts geändert hat. Auch die Tatsache, dass Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ihn nicht für die nächsten Länderspiele nominiert hat, wird im anstehenden Transferpoker keine wesentliche Rolle spielen. Im Gegenteil: Der Offensivspieler hat im Saisonfinale mit dem FC Köln noch beste Gelegenheiten, sich weiter in Szene zu setzen. Sollte er überraschend doch noch für die WM nominiert werden, könnte sein Marktwert wieder deutlich ansteigen.
Die Entwicklung von El Malas Marktwert verlief bislang rasant: Im letzten Sommer lag sein Startwert beim FC Köln bei 3 Millionen Euro. Nach starken Leistungen stieg dieser im Oktober bereits auf 18 Millionen Euro und kurz vor Weihnachten sogar auf 40 Millionen Euro. Der aktuelle Rückgang auf 35 Millionen Euro stellt somit nur eine vorübergehende Korrektur in einer ansonsten beeindruckenden Wertsteigerung dar.



