Der geplante Wechsel von Angreifer Mbangula zu Werder Bremen ist offenbar geplatzt. Wie die Bild berichtet, hat der Verein ein klares Machtwort gesprochen und den Transfer gestoppt. Demnach soll es interne Differenzen über die Ablösesumme und die Vertragskonditionen gegeben haben.
Streit um Ablöse und Gehalt
Nach Informationen der Bild war man sich mit dem bisherigen Klub von Mbangula grundsätzlich einig gewesen. Allerdings scheiterten die Verhandlungen letztlich an den finanziellen Forderungen des Spielers. Der 22-Jährige soll ein üppiges Gehalt sowie eine hohe Handgeldzahlung verlangt haben. Die Bremer Verantwortlichen um Sportchef Clemens Fritz zogen daraufhin die Reißleine.
Trainer Werner enttäuscht
Werder-Trainer Ole Werner zeigte sich enttäuscht über das geplatzte Geschäft. „Wir haben Mbangula als vielversprechendes Talent gesehen, das uns sportlich weiterhelfen könnte. Aber wir müssen auch wirtschaftlich vernünftig handeln. Die Forderungen waren für uns nicht darstellbar“, so Werner auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Spiel.
Der Angreifer, der zuletzt in der zweiten Liga überzeugte, wird nun vorerst bei seinem aktuellen Verein bleiben. Ob Werder Bremen im Winter oder im Sommer einen neuen Anlauf nimmt, ist offen. Zunächst konzentriert sich der Club auf die kommenden Aufgaben in der Bundesliga.
Die Fans reagierten gemischt: Während einige die harte Linie des Vereins begrüßen, zeigen sich andere enttäuscht, dass der vielversprechende Stürmer nicht kommt. Die Bild berichtet, dass Werder nun nach Alternativen auf dem Transfermarkt sucht.
Auswirkungen auf die Saisonplanung
Der geplatzte Transfer wirft die Bremer in der Kaderplanung zurück. Ursprünglich sollte Mbangula die Offensive verstärken und den Konkurrenzkampf beleben. Nun müssen die Verantwortlichen umplanen. Ob es noch vor Transferschluss zu einer Überraschung kommt, bleibt abzuwarten.



