Nach Rot im Clássico: Mourinho für zwei Spiele gesperrt - Benfica kündigt Einspruch an
Mourinho nach Clássico-Rot für zwei Spiele gesperrt

Mourinho nach turbulentem Clássico für zwei Partien gesperrt

Der portugiesische Fußball-Rekordmeister Benfica Lissabon muss in den kommenden beiden Ligaspielen auf seinen Starcoach José Mourinho verzichten. Der erfahrene Trainer wurde nach seinem Platzverweis im hoch emotionalen Clássico gegen den Erzrivalen FC Porto mit einer zweispieligen Sperre belegt. Diese Entscheidung des portugiesischen Fußballverbands sorgt bei Benfica für massive Kritik und hat bereits einen angekündigten Einspruch zur Folge.

Rote Karte und verbale Auseinandersetzung als Auslöser

Die Sperre setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Eine Partie muss Mourinho aussetzen, weil er in der heißen Schlussphase des dramatischen 2:2-Unentschiedens am vergangenen Sonntag die Rote Karte gesehen hatte. Zusätzlich erhielt der Trainer eine Sperre von elf Tagen, die sich aus einem hitzigen Wortgefecht mit Portos Assistenzcoach Lucho Gonzalez ergab. Dieser verbale Schlagabtausch eskalierte nach dem späten Ausgleich der Benfica-Mannschaft in der 88. Spielminute.

Mourinho hatte nach dem Torerfolg seiner Spieler seine Coachingzone verlassen und einen Ball in Richtung der gegnerischen Bank geschossen. In späteren Erklärungen betonte der Coach, er habe eigentlich beabsichtigt, den Ball auf die Tribüne zu befördern. Die darauffolgende Konfrontation mit Gonzalez artete jedoch in eine gegenseitige Beschimpfung aus, bei der Mourinho aufgrund seiner früheren Tätigkeit für Porto sogar als "Verräter" bezeichnet wurde.

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Konsequenzen für Benfica und angekündigter Einspruch

Durch die verhängte Strafe wird Mourinho dem aktuellen Tabellendritten in zwei wichtigen Ligaspielen fehlen: zunächst beim Auswärtsspiel beim FC Arouca am kommenden Samstag um 21:30 Uhr und anschließend am 21. März im Heimspiel gegen Vitoria Guimaraes. Die Vereinsführung von Benfica reagierte umgehend auf die Sanktion und kündigte rechtliche Schritte an.

In einer offiziellen Stellungnahme bezeichnete der Klub die verhängte Strafe als "unfair, unverhältnismäßig und willkürlich". Die Verantwortlichen argumentieren, dass Gonzalez den Starcoach gezielt provoziert habe und Mourinhos Reaktionen im Kontext der hoch emotionalen Derby-Atmosphäre zu bewerten seien. Der angekündigte Einspruch wird nun die nächsten Tage bestimmen, während Benfica versucht, die Sperre für ihren Trainer zu reduzieren oder ganz aufzuheben.

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