MSV Pampow erlebt bittere 1:5-Heimniederlage gegen FSV Bentwisch in der Verbandsliga
Der MSV Pampow steckt tief im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und sucht dringend nach einem Ausweg aus der Krise. In einem bitteren Heimspiel kassierten die Piraten eine deutliche 1:5 (0:2)-Niederlage gegen den FSV Bentwisch. Damit bleiben sie nach 17 absolvierten Spielen bei mageren acht Punkten und einem Torverhältnis von 16:37 als Drittletzter fest im Tabellenkeller verankert.
Coach Stubbe gibt sich geschlagen
MSV-Coach Paul Stubbe zeigte sich nach der Partie ratlos und kommentierte nüchtern: „Dieses Mal gibt es nichts weiter zu sagen. Es war eine verdiente Niederlage.“ Die Mannschaft konnte trotz anfänglicher Offenheit das Spiel nicht kontrollieren. In der ersten Halbzeit hielt der MSV das Geschehen lange Zeit offen, doch in der 38. Minute erzielte Tim Hermann, der Torjäger des FSV Bentwisch, das 1:0. Nur drei Minuten später legte der Gastgeber zum 2:0 nach.
Entscheidung fällt nach der Pause
Gleich nach der Halbzeitpause sorgten die Gäste mit einem Doppelpack in der 50. und 52. Minute für die klare Entscheidung und führten mit 4:0. Selbst der Ehrentreffer für Pampow wurde in der 62. Minute durch ein Eigentor der Bentwischer erzielt. Den Schlusspunkt setzte Tim Hermann, der mit seinem 18. Saisontor einen Dreierpack vollendete und das Endergebnis auf 5:1 brachte.
Kurioser Zwischenfall zu Spielbeginn
Ein ungewöhnlicher Vorfall überschattete den Spielbeginn: In der 4. Minute musste das Spiel gestoppt werden, weil ein Mähroboter auf den Rasen fuhr. Der Pampower Mathias Reis musste das Gerät entfernen, was für eine kurze Unterbrechung sorgte. Dieser Zwischenfall schien ein unheilvolles Omen für den weiteren Verlauf des Abends zu sein.
Nächste Chance gegen Rostocker FC
Um dringend benötigte Ligapunkte geht es für den MSV Pampow am Samstag, den 28. März. Ab 14 Uhr ist der Vorletzte Rostocker FC zu Gast. Die Mannschaft hofft, mit einem Sieg den nächsten Schritt aus der Krise zu finden und den Abstiegskampf zu entschärfen. Die Spieler müssen ihre Defensivschwächen beheben und mehr Offensivkraft entwickeln, um in der Verbandsliga zu überleben.



