Mustafi analysiert Champions-League-Duell: Leverkusen braucht Mut gegen Arsenal
Mustafi: Leverkusen braucht Mut gegen Arsenal

Weltmeister Mustafi im Exklusivinterview: Leverkusen muss Arsenal mutig entgegentreten

Das Achtelfinale der Champions League beschert Fußballfans ein hochkarätiges Duell: Bayer Leverkusen empfängt am Mittwochabend (18.45 Uhr, DAZN) den FC Arsenal London in der BayArena. Im Vorfeld des Spitzenspiels analysiert Ex-Arsenal-Profi und Weltmeister Shkodran Mustafi (33) im Interview die Chancen der Werkself gegen den englischen Spitzenreiter.

Arsenal als Favorit – aber Leverkusen mit Qualität

Mustafi, der 151-mal für Arsenal auflief und zweimal den FA Cup gewann, sieht die Nord-Londoner zwar als Favoriten: „Arsenal ist Favorit, trifft aber auf einen unangenehmen Gegner.“ Der Sky-Experte betont jedoch die Stärken Leverkusens: „Leverkusen hat es bis ins Achtelfinale der Champions League geschafft und die Qualität, jeder Mannschaft weh zu tun.“

Der Schlüssel zum Erfolg liege für die Werkself im mutigen Auftreten: „Leverkusen muss mutig in den Eins-gegen-eins-Situationen sein, ballsicher bleiben und über die Tiefe attackieren. Dann ergeben sich Räume, in denen Arsenal verwundbar ist.“ Mustafi warnt davor, dass Arsenal von Beginn an Druck ausüben werde, da das Team sowohl mit als auch ohne Ball sehr dominant spiele.

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Arsenals Stärken und Leverkusens Geheimwaffe

Der ehemalige Nationalspieler erklärt Arsenals Erfolg in der Premier League, wo der Klub auf dem Weg zur ersten Meisterschaft seit 2004 ist, mit der verbesserten Kadertiefe und der Arbeit von Trainer Mikel Arteta. Allerdings mahnt Mustafi: „Arsenal kann allerdings nur erfolgreich sein, wenn sie jeden Gegner ernst nehmen.“ Die Remis gegen Brentford und Wolverhampton im Februar seien Warnschüsse gewesen.

Eine besondere Stärke Arsenals seien Standardsituationen – beim 2:1 gegen Chelsea gelang dem Team zum neunten Mal in dieser Saison ein Siegtor nach einem Standard, ein neuer Premier-League-Rekord. Mustafi rät: „Gegen Arsenal sollte man Ecken oder Fouls in Strafraumnähe vermeiden.“ Gleichzeitig weist er darauf hin, dass Arsenal Leverkusens Freistoßspezialisten Alejandro Grimaldo respektieren müsse.

Die Rolle von Havertz und der Schlüsselspieler Rice

Besonders interessant ist Mustafis Einschätzung zu Nationalspieler Kai Havertz (26), der seit 2023 für Arsenal spielt: „Mikel Arteta hält große Stücke auf ihn, weil Kai sehr flexibel in seinem Spiel ist.“ Havertz sei schnell, kopfballstark und habe während einer Verletzungspause körperlich zugelegt, was seinem Spiel in England zugutekomme.

Als Schlüsselspieler bei Arsenal identifiziert Mustafi jedoch Declan Rice (27): „Es ist schwer, einen Spieler aus diesem Kader hervorzuheben. Aber Declan Rice ist aus meiner Sicht momentan der wichtigste Spieler. Er verbindet Defensive und Offensive.“

Leverkusens Entwicklung und Potenzial

Mustafi, der als Sky-Co-Kommentator Leverkusens 3:1-Sieg in Frankfurt Ende Januar 2026 verfolgte, sieht die Werkself auf einem guten Weg: „Leverkusen hat sich im Verlauf der Saison gefangen und wirkt auf mich relativ stabil.“ Allerdings müsse man berücksichtigen, dass im vergangenen Sommer viele wichtige Spieler gegangen seien.

Der Weltmeister erinnert an Leverkusens 2:0-Auswärtssieg bei Manchester City mit einer Rumpf-Elf in der Ligaphase: „Das hatte in England Eindruck hinterlassen und dürfte im Vorfeld auch ein Thema bei Arsenal sein.“ Abschließend betont Mustafi: „Das Potenzial der Mannschaft ist klar zu erkennen – aber sie ist noch lange nicht auf dem Niveau der Double-Saison.“

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