Nach 7:1-Sieg gegen Curaçao: Darum sind wir jetzt schon fast weiter
DFB-Star Nico Schlotterbeck (26) jubelt nach seinem Tor. Foto: Tom Weller/dpa
Christian Falk, Heiko Niedderer, Yvonne Gabriel, Paul Grotenburg, Julian Agardi, Yannick Hüber, Christian Spreitz
15.06.2026 - 08:28 Uhr
Deutschland hat die WM 2026 mit einer Torparty gestartet! Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewann zum Auftakt in Houston klar mit 7:1 (3:1) gegen Außenseiter Curaçao. Ein Sieg, der für die deutsche Auswahl schon fast das Ticket für die K.-o.-Runde bedeuten dürfte.
In der Gruppe warten zwar noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Doch der deutliche Erfolg zum Start könnte am Ende Gold wert sein.
Der Grund liegt im neuen XXL-Format der FIFA-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals sind 48 Nationen dabei. Bei den vergangenen Turnieren kämpften 32 Teams in acht Vierergruppen um den Einzug ins Achtelfinale.
Jetzt gibt es zwölf Gruppen. Statt 16 kommen sogar 32 Mannschaften in die K.-o.-Phase. Dafür wurde das Sechzehntelfinale eingeführt.
Darum sind wir jetzt schon fast weiter
Neben den zwölf Gruppensiegern und zwölf Zweitplatzierten qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für die nächste Runde.
Gut drauf nach dem 7:1-Start: Bundestrainer Julian Nagelsmann. Foto: Christian Charisius/dpa
Nach dem 7:1 gegen Curaçao dürfte Deutschland in dieser Wertung bereits beste Karten haben. Selbst knappe Niederlagen gegen die Elfenbeinküste und Ecuador würden die Chancen auf das Weiterkommen wohl kaum zerstören. Drei Punkte und die starke Tordifferenz sprechen klar für die DFB-Elf. Nur wenn in sehr vielen Gruppen eine sehr enge Konstellation herrscht, könnte es passieren, dass es mehr Dritte mit 4 Punkten gibt, als weiterkommen könnten. Das ist extrem unwahrscheinlich. Allerdings: Rein theoretisch könnte Deutschland in der Gruppe auch noch auf Platz 4 abrutschen.
Kurz zuvor sah er nicht gut aus: Diskussion um Schlotterbecks Jubel. 01:48 Quelle: BILD 15.06.2026
Dass Platz drei nicht der Anspruch von Julian Nagelsmann ist, versteht sich von selbst. Sollte der Worst Case mit zwei Niederlagen in Gruppe E eintreten, könnten die Treffer von Felix Nmecha (6.), Nico Schlotterbeck (28.), Kai Havertz (45.+5, 88.), Jamal Musiala (47.), Nathaniel Brown (68.) und Deniz Undav (78.) am Ende noch besonders wichtig werden. Deutschland kann nach dem Traumstart wohl schon für die K.-o.-Phase planen.
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