Vor zwei Wochen startete der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine Kampagne, um die WM-Stimmung schrittweise zu steigern. Bei der Kadernominierung folgten Videos mit emotionalen Zitaten zu Spielern. Eine schöne Idee, doch ob nun alle Fußballinteressierten voller Vorfreude Stunden zählen wie eine Uhr im DFB-Campus, bleibt fraglich.
Begeisterung lässt sich kaum per Knopfdruck initiieren, auch wenn es im Inneren laut Bundestrainer Julian Nagelsmann schon brodelt: „Ich bin megaheiß, die Jungs sind megaheiß, und das Trainerteam ebenso.“ Trotz dieser internen Euphorie sieht Nagelsmann sein Team nicht als Top-Favoriten für die Weltmeisterschaft 2026.
Der DFB hofft stattdessen auf eine WM-Dynamik, die das Team während des Turniers entwickeln kann. Die Kampagne zielt darauf ab, die Fans Schritt für Schritt mitzunehmen, doch die Resonanz bleibt verhalten. Nagelsmann betont, dass die Mannschaft heiß sei, aber der Weg zum Titel noch weit.



