Nagelsmann erklärt: Darum fehlen Adeyemi und Beier im DFB-Kader
Nagelsmann erklärt: Darum fehlen Adeyemi und Beier

Bittere Nachricht für Maximilian Beier: Keine Nominierung für Länderspiele

Für Maximilian Beier kommt eine bittere Nachricht vom Deutschen Fußball-Bund: Bundestrainer Julian Nagelsmann hat den Borussia-Dortmund-Stürmer nicht für die kommenden Länderspiele nominiert. Auch die anschließende Erklärung des Trainers dürfte dem 23-Jährigen nicht allzu viel Hoffnung machen für seine Zukunft in der Nationalmannschaft.

Transparente Kommunikation über Konkurrenzsituation

Nagelsmann äußerte sich deutlich zu seiner Personalentscheidung: „Maxi Beier, Karim Adeyemi, Kevin Schade – ich war so transparent bei den Dreien: Wir werden – Stand heute – einen, maximal zwei, dieser Konterstürmer mitnehmen“, erklärte der Bundestrainer. Die genaue Zahl hänge dabei von den aktuellen Gesundheitszuständen der Spieler ab.

Bei dem genannten Trio handle es sich laut Nagelsmann um Spieler mit sehr ähnlichem Profil. Kevin Schade, der im Gegensatz zu Beier und Adeyemi diesmal nominiert wurde, solle nun die Chance erhalten, sich im Team vollends einzufinden und zu beweisen.

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WM-Chancen bleiben offen – aber mit Einschränkungen

„Einer von den drei, vielleicht zwei, werden sich am Ende durchsetzen. Aber sie haben alle dieselben Chancen. Kevin hat nur jetzt den Vorteil, sich jetzt bei uns zu zeigen. Den Vorteil hatten die anderen davor aber auch“, führte Nagelsmann abschließend aus.

Wie bereits im Vorfeld der Kaderbekanntgabe berichtet, berief Nagelsmann Beier nicht für die Partien gegen die Schweiz und Ghana. Dabei gehört der Stürmer bei Borussia Dortmund derzeit meist zur Startelf und zeigt beachtliche Leistungen.

Beiers aktuelle Saisonstatistik bei Borussia Dortmund

Aktuell verzeichnet der 23-Jährige in dieser Saison eine Bilanz von:

  • 36 Einsätzen
  • 9 Toren
  • 7 Torvorlagen

Sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft datiert auf Oktober 2025 zurück. Bereits einen Monat später, bei den WM-Qualifikationsspielen gegen Luxemburg und die Slowakei, gehörte Beier nicht mehr zum deutschen Aufgebot.

Die Entscheidung Nagelsmanns zeigt deutlich, dass die Konkurrenz auf der Position des Konterstürmers enorm ist und nur wenige Plätze für die kommenden Turniere vergeben werden. Für Beier und Adeyemi bedeutet dies, dass sie in ihren Vereinen weiterhin überzeugende Leistungen zeigen müssen, um doch noch eine Chance bei der Nationalmannschaft zu erhalten.

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