Nagelsmann nominiert Urbig und Karl für DFB-Kader – Musiala fehlt verletzungsbedingt
Nagelsmann nominiert Urbig und Karl – Musiala fehlt

Nagelsmann setzt auf Überraschungen im DFB-Kader

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bei der Berufung seines Kaders für den Start ins WM-Jahr 2026 einige kleinere Überraschungen parat gehalten. Für die anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz in Basel am 27. März und gegen Ghana in Stuttgart am 30. März nominierte er zwei neue Gesichter: den jungen Torhüter Jonas Urbig vom FC Bayern München und den Offensivspieler Lennart Karl, ebenfalls vom Rekordmeister.

Musiala fehlt verletzungsbedingt

Absprachegemäß nicht im Aufgebot ist der talentierte Jamal Musiala vom FC Bayern München. Der Mittelfeldspieler leidet erneut unter Sprunggelenksproblemen, nachdem er gerade erst sein Comeback in München gefeiert hatte. Sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft datiert aus dem Viertelfinal-Rückspiel der Nations League gegen Italien vor genau einem Jahr, das mit einem 3:3 endete.

Zu den größten Überraschungen im Kader zählen die Rückkehrer Anton Stach von Leeds United, der zuletzt 2022 für Deutschland auflief, und Josha Vagnoman vom VfB Stuttgart, dessen einziger Einsatz 2023 stattfand. Auch die Berufung von Pascal Groß vom englischen Klub Brighton & Hove Albion war nicht erwartet worden.

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Rückkehrer und etablierte Kräfte

Erwartungsgemäß kehren die erfahrenen Antonio Rüdiger von Real Madrid und Kai Havertz vom FC Arsenal zurück. Deniz Undav vom VfB Stuttgart hat sich mit seinen starken Leistungen in der Bundesliga seinen Platz im Team redlich verdient. Auffällig ist die Verteilung der Spieler auf die Vereine: Jeweils sieben Akteure kommen vom FC Bayern München und aus der englischen Premier League, während vier Spieler vom VfB Stuttgart stammen.

Nicht im Kader finden sich dagegen Niclas Füllkrug, Karim Adeyemi, Angelo Stiller und der Kölner Said El Mala. Alle anderen Pfeiler einer möglichen WM-Stammelf werden in den beiden Testspielen versammelt sein.

Der Weg zur Weltmeisterschaft

Die Nationalmannschaft trifft sich bereits am Montag auf dem Gelände ihres Ausrüsters adidas in Herzogenaurach, um sich auf die anspruchsvollen Tests gegen zwei WM-Teilnehmer vorzubereiten. In der zweiten Maiwoche wird Nagelsmann dann seine endgültigen WM-Tickets verteilen. Zunächst könnte er jedoch einen größeren Kader berufen, den er schrittweise auf die erlaubten 26 Spieler reduziert. Diese müssen Anfang Juni beim Weltverband FIFA gemeldet werden.

Für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bezieht das deutsche Team sein Quartier in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina. In der Gruppe E trifft Deutschland auf Curaçao am 14. Juni in Houston, auf die Elfenbeinküste am 20. Juni in Toronto und auf Ecuador am 25. Juni in East Rutherford.

Das komplette Aufgebot im Überblick

Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Alexander Nübel (VfB Stuttgart), Jonas Urbig (Bayern München)

Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Joshua Kimmich (Bayern München), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Anton Stach (Leeds United), Jonathan Tah (Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United), Josha Vagnoman (VfB Stuttgart)

Angriff: Serge Gnabry (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Kai Havertz (FC Arsenal), Lennart Karl (Bayern München), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Kevin Schade (FC Brentford), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Newcastle United)

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