Nagelsmann hält WM-Tür offen: Kader noch nicht endgültig festgelegt
Nagelsmann: WM-Kader noch nicht in Stein gemeißelt

Nagelsmann hält WM-Tür offen: Kader noch nicht endgültig festgelegt

Für Julian Nagelsmann ist der Kader für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft auch nach der aktuellen März-Nominierung noch nicht in Stein gemeißelt. „Die Türe ist nicht zu“, versicherte der Bundestrainer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag in Frankfurt am Main während der Präsentation des Aufgebots für die kommenden Länderspiele.

Mischung aus Stammspielern und neuen Talenten

Nagelsmann betonte, dass die aktuelle Nominierung noch keine endgültige WM-Auswahl darstellt. „Das ist heute noch keine WM-Nominierung“, erklärte der Trainer auf dem DFB-Campus. „Einige Spieler können sich noch einmal zeigen, andere, die wir schon kennen, bleiben dafür zu Hause.“ Der Plan sieht eine ausgewogene Mischung vor: Einerseits der Kern, der die Weltmeisterschaft bestreiten wird, andererseits frische neue Kräfte, die sich noch empfehlen können.

Zu den Neulingen im aktuellen 26-Spieler-Aufgebot gehören Lennart Karl und Torhüter Jonas Urbig, beide vom FC Bayern München. Diese Nominierung bietet den jungen Talenten die Chance, sich für den endgültigen WM-Kader zu empfehlen.

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Stammspieler können sich sicher fühlen

Der Großteil des aktuellen Aufgebots darf sich jedoch bereits relativ sicher sein, dass sie zur Weltmeisterschaft mitreisen werden. Nagelsmann bezeichnete seinen Kader als „sehr, sehr, sehr, sehr gut“, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass er ihn nicht als „den besten Kader der Welt“ betrachtet.

„Wenn alle gesund sind, ist das relativ gefestigt. Experimentieren werden wir nichts mehr“, so der Bundestrainer. Bei den etablierten Stammspielern werde man nicht mehr auf jede kurzfristige Tagesform achten, es sei denn, eine Leistungsschwäche halte über einen längeren Zeitraum von etwa sechs Wochen an.

Rollenverständnis im Turnier entscheidend

Nagelsmann wies auf die besonderen Anforderungen eines großen Turniers hin: „Die Krux im Turnier ist: 14, 15 Spieler bekommen 90 Prozent der Spielzeit, die anderen bekommen wenige Minuten – aber sie müssen diese Rolle dennoch positiv ausfüllen.“ Dies erfordert ein ausgeprägtes Rollenverständnis aller Beteiligten, unabhängig von ihrer Einsatzzeit.

Die endgültigen WM-Tickets wird Nagelsmann in der zweiten Mai-Woche verteilen. Den offiziellen 26-Spieler-Kader muss der DFB dann Anfang Juni beim Weltverband FIFA melden. Bis dahin bleibt die Tür für Überraschungskandidaten theoretisch noch einen Spalt offen.

Die aktuelle Nominierung dient den Länderspielen in der Schweiz am 27. März in Basel und gegen Ghana am 30. März in Stuttgart. Diese Spiele bieten den Spielern die letzte Gelegenheit, sich vor der endgültigen WM-Kaderentscheidung zu präsentieren und zu empfehlen.

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