Neuer: Bayern ohne Killerinstinkt gegen PSG
Neuer: Bayern ohne Killerinstinkt gegen PSG

Kapitän Manuel Neuer hat nach dem 1:1 (0:1) im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain das Fehlen des nötigen „Killerinstinkts“ bei Bayern München beklagt. „Wir waren heute keine Killer in der Offensive. Dieser Schlüsselmoment im Spiel hat einfach gefehlt. Wir waren da, aber vorne in der Box von PSG war das nicht klar genug“, kritisierte der 40-jährige Torhüter bei DAZN.

Neuer vermisst die Durchschlagskraft

Der deutsche Rekordmeister war im Rückspiel der Vorschlussrunde nicht über ein Unentschieden hinausgekommen und verpasste damit den Einzug ins Finale. Dabei hatte das Hinspiel eine Woche zuvor mit einem 5:4-Sieg für Paris geendet. „Die Pariser sind beim historischen Hinspiel mit ihren fünf Treffern als Killer aufgetreten. Sowas hätten wir heute gebraucht“, sagte Neuer, für den es das letzte Spiel in der Königsklasse gewesen sein könnte. Seine Zukunft ist noch offen.

Enttäuschung nach geplatztem Triple-Traum

Man habe „gesehen, dass wir eigentlich auch dem Finale nahe gewesen sind, aber das Ding nicht zu Ende spielen konnten“, ergänzte der Keeper und versuchte mit leerem Blick, trotz des geplatzten Triple-Traums, das Positive aus der Saison zu ziehen. „Wir sind verdient deutscher Meister geworden. Wir freuen uns auf das Pokalfinale in Berlin. Da denken wir natürlich jetzt nicht dran, weil jetzt überwiegt natürlich die Enttäuschung.“

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Den Bayern fehlte gegen Paris in vielen Momenten der Glanz und die Durchschlagskraft der vergangenen Wochen. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany konnte nicht an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Nun gilt der Fokus auf das DFB-Pokalfinale, in dem die Münchner die Saison mit einem Titel abrunden wollen.

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