Oberligist TSG Neustrelitz muss ohne Cheftrainer Franke gegen Makkabi Berlin antreten
Neustrelitz: Trainer Franke fehlt im Heimspiel gegen Makkabi

Neustrelitzer Oberligist muss im wichtigen Heimspiel auf Cheftrainer verzichten

Der Fußball-Oberligist TSG Neustrelitz steht vor einer besonderen Herausforderung: Im Heimspiel am Sonntag gegen TuS Makkabi Berlin muss die Mannschaft ohne ihren Cheftrainer Thomas Franke antreten. Der 38-jährige Trainer musste Anfang der Woche aufgrund einer notwendigen Rückenoperation ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Co-Trainer-Duo übernimmt die Verantwortung

Die sportliche Leitung am Spieltag übernehmen die beiden Co-Trainer Velimir Jovanovic und Mike Elstner. Sollte Franke bereits am Wochenende aus der Klinik entlassen werden, würde er nach aktuellen Informationen maximal die Rolle eines Zuschauers einnehmen können. „Wir besprechen alles gemeinsam“, betonte Co-Trainer Mike Elstner und verwies auf die gut eingespielten Abläufe innerhalb des Trainerteams.

Der Trainingsbetrieb in der vergangenen Woche konnte trotz des Ausfalls des Cheftrainers nahezu normal fortgesetzt werden. „Da sind die Abläufe im Wesentlichen klar“, erklärte Elstner. Das Trainer-Trio will sich basierend auf den Trainingseindrücken über die optimale Startaufstellung beraten.

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Spielverlegung auf Kunstrasen notwendig

Bereits entschieden ist, dass die Partie gegen die Berliner nicht wie gewohnt auf dem Rasenplatz im Parkstadion, sondern auf dem Kunstrasenplatz im Rudolf-Harbig-Stadion stattfinden wird. Anpfiff ist um 13 Uhr. Der Rasenplatz ist aufgrund der langen und harten Wintermonate weiterhin nicht spielfähig.

„Wir hätten lieber auf Rasen gespielt“, räumte Elstner ein, „aber das Positive an der Sache ist, dass wir schon die ganze Zeit auf Kunstrasen trainieren.“ Diese Kontinuität könnte sich als Vorteil erweisen.

Starke Form der TSG in der Rückrunde

Die Neustrelitzer haben einen beeindruckenden Start in die zweite Saisonhälfte hingelegt. Aus den vier Partien im neuen Jahr holte die TSG sieben Punkte. In den letzten drei Spielen blieben die Residenzstädter ungeschlagen und sammelten dabei zwei Siege und ein Unentschieden.

„Der Stimmung helfen natürlich Siege“, analysierte Elstner die positive Entwicklung, „das Wir-Gefühl ist ein anderes. Die Jungs haben sich seit Saisonbeginn als Mannschaft einfach entwickelt.“

Tabellensituation und Vorgeschichte

In der Oberliga-Tabelle steht die TSG Neustrelitz mit 32 Punkten aktuell auf dem fünften Platz. Der Gegner TuS Makkabi Berlin folgt mit einem Punkt weniger auf Rang sechs. Das Hinspiel im September des Vorjahres gewannen die Mecklenburger mit 2:1, wobei Torjäger Manuel Härtel beide Treffer erzielte.

„Da hat Makkabi noch etwas offen“, kommentierte Elstner die Vorgeschichte, „wir werden an unseren Prinzipien festhalten, wollen unsere Stärken auf den Platz bringen.“ Das klare Ziel formuliert der Co-Trainer unmissverständlich: „Das Ziel sind drei Punkte.“ Ein Sieg könnte möglicherweise auch die Genesung des verletzten Cheftrainers beschleunigen.

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