NOFV reagiert auf Winterchaos: Winterpause verschoben, zwei zusätzliche Spieltage
NOFV verschiebt Winterpause nach Spielausfällen

NOFV reagiert auf Winterchaos: Winterpause verschoben und zusätzliche Spieltage eingeführt

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat nach den massiven Spielausfällen zu Jahresbeginn in der Regionalliga Nordost schnell reagiert und den Rahmenterminplan grundlegend neu strukturiert. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse waren zahlreiche Partien abgesagt worden, was zu erheblichen Unregelmäßigkeiten im Spielbetrieb führte.

Zwei Drittel der Vereine stimmen für Veränderungen

Eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit der Vereine sprach sich für die Einführung von zwei zusätzlichen Wochenspieltagen aus. Gleichzeitig wird der Beginn der Winterpause um zwei Wochen nach hinten verlegt. Damit umfasst der Rahmenterminplan künftig insgesamt vier Wochenspieltage mehr als bisher.

Die zusätzlichen Spieltage wurden bewusst auf den 04./05. August 2026 sowie den 06./07. April 2027 gelegt. Diese Zeiträume bieten laut NOFV besonders günstige Licht- und Witterungsverhältnisse. In der frühen Saison herrschen in der Regel sehr gute Bedingungen auf den Rasenspielflächen, und die infrastrukturelle sowie organisatorische Planbarkeit ist zu diesen Terminen besonders hoch.

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„Die Termine liegen in Phasen ohne parallele Wettbewerbe und außerhalb besonders sensibler Saisonabschnitte“, erklärt der Verband. „Dadurch wird eine ausgewogene Spielplanstruktur ermöglicht, ohne den Saisonendspurt zusätzlich zu belasten.“

Neuer Spielplan im Detail

Der 1. Spieltag der kommenden Saison steigt in diesem Jahr vom 24. bis 26. Juli. Die Wochenspieltage sind wie folgt geplant:

  • 4./5. August 2026
  • 25./26. August 2026
  • 15./16. September 2026
  • 6./7. April 2027

Die Winterpause beginnt nun nach dem 20. Spieltag, der für den 11. bis 13. Dezember 2026 angesetzt ist. Der offizielle Rückrundenstart ist für den 12. bis 14. Februar 2027 vorgesehen, und das Saisonfinale findet vom 21. bis 23. Mai 2027 statt.

Mehr Stabilität für Vereine und Fans

„Das Ziel war es, gemeinsam mit den Vereinen eine tragfähige Lösung zu finden, die sowohl der sportlichen Fairness als auch den organisatorischen Anforderungen gerecht wird“, betont der NOFV. Bisher waren weitere Wochenspieltage von den Vereinen abgelehnt worden, unter anderem aufgrund organisatorischer Abläufe und mit Blick auf die Fans.

Die nun beschlossene Anpassung schafft allerdings spürbar mehr Stabilität im Spielplan – und kommt damit auch den Zuschauerinnen und Zuschauern zugute. Wie bereits im Vorjahr praktiziert, wurden die Vereine umfassend in den Entscheidungsprozess eingebunden, um eine breite Akzeptanz zu gewährleisten.

Diese strukturellen Veränderungen sollen künftig verhindern, dass winterliche Verhältnisse erneut zu massiven Spielausfällen führen. Der NOFV setzt damit ein klares Signal für mehr Planungssicherheit im Amateurfußball der Region.

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