Olympia-Star Sophia Kirkby: Hunderte Dating-Anfragen täglich im olympischen Dorf
Die amerikanische Rodlerin Sophia Kirkby (24) hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo nicht nur sportlich einen Namen gemacht, sondern auch als gefragte Flirt-Partnerin. Bereits zwei Wochen vor der Eröffnungsfeier kündigte die Athletin auf ihren Social-Media-Kanälen an, die „begehrteste Junggesellin“ des olympischen Dorfs zu sein und ihr Dating-Leben auf Instagram zu dokumentieren.
„Es sind schätzungsweise 15 bis 30 pro Stunde“
Wie erfolgreich diese Aktion ist, verrät Kirkby im Gespräch: „Ich bekomme jeden Tag Hunderte von Anfragen. Es sind schätzungsweise 15 bis 30 pro Stunde. Ich weiß da schon gar nicht mehr die genauen Zahlen. Es ist verrückt, Mann!“ Die Flut an Nachrichten ist so groß, dass die Rodlerin teilweise nicht mehr nachvollziehen kann, woher alle potenziellen Dates stammen.
Selektive Antwortstrategie bei Nachrichten
Ihre Herangehensweise an die zahlreichen Nachrichten beschreibt Kirkby pragmatisch: „Das hängt vom Tag ab, ob ich die Zeit zum Durchgucken habe. Bei manchen Nachrichten siehst du sofort am ersten Satz, worum es geht. Andere schreiben einfach nur ,Hi‘ oder ,Ciao‘. Die haben sich einfach nicht genug Mühe gegeben.“ Längere und durchdachte Nachrichten haben bei ihr deutlich bessere Chancen auf eine Antwort.
Erfolgreiche Dates während der Spiele
Bisher machte Kirkby ein Treffen öffentlich: „Mein Date am Valentinstag war mit einem Typen, der mir bereits vor einigen Wochen geschrieben hat. Ich nahm seine Anfrage an, und eines führte zum anderen. Er schrieb eine wunderschöne erste Nachricht. Also dachte ich mir, dass ich ihm eine Chance gebe.“ Das Date verlief äußerst positiv – es handelte sich sogar um zwei Treffen, bei denen sie unter anderem ein Spa und ein Michelin-Stern-Restaurant besuchten.
Social-Media-Explosion durch Olympia-Aktion
Die Dating-Initiative hat sich für Kirkbys Instagram-Konto mehr als gelohnt: „Ich hatte zwei Wochen vor den Spielen noch 3000 Follower, jetzt sind es 43.000. Ich habe bereits seit gut anderthalb Jahren viel Arbeit in Social Media gesteckt. Ich bin sehr glücklich, dass es jetzt explodiert.“ Die Athletin nutzt die gestiegene Aufmerksamkeit auch, um auf ihre künstlerischen Töpferarbeiten hinzuweisen und hofft, Rodeln populärer zu machen.
Sportliche Leistungen und olympische Eindrücke
Trotz des Dating-Trubels bleibt Kirkby sportlich erfolgreich. Im Frauen-Doppelsitzer mit Chevonne Forgan (25) belegte sie Platz fünf, ebenso wie mit der Staffel. Die Rodlerin bleibt bis zur Abschlussfeier der Winterspiele vor Ort und möchte noch Biathlon-Wettkämpfe besuchen. „Jetzt kann ich Olympia genießen. Vorher konzentrierte ich mich voll auf meine Rennen und plante mein Leben Stunde für Stunde“, resümiert sie.



