Patriots-Profi Diggs bestreitet Vorwürfe vor Gericht
Der NFL-Star Stefon Diggs hat vor einem Gericht in Massachusetts auf nicht schuldig plädiert. Der Wide Receiver der New England Patriots muss sich wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und Strangulation verantworten. Die Anklage bezieht sich auf einen mutmaßlichen Vorfall im Dezember, der sich mit einer in seinem Haushalt beschäftigten Köchin ereignet haben soll.
Details zum mutmaßlichen Vorfall und Gerichtsverfahren
Laut Polizeiangaben erstattete die betroffene Frau am 16. Dezember Anzeige. Sie gab an, dass Diggs sie im Gesicht geschlagen und versucht habe, sie mit seiner Armbeuge am Hals zu würgen. Als Hintergrund des Streits wird eine Auseinandersetzung über die Bezahlung genannt. Wenige Tage nach der Super-Bowl-Niederlage der Patriots gegen die Seattle Seahawks erschien Diggs zu einer kurzen Anhörung in Dedham.
Der Profi wurde gegen persönliche Bürgschaft auf freien Fuß gesetzt. Sein Anwalt Mitchell Schuster äußerte sich im Anschluss überzeugt von der Unschuld seines Mandanten. "Wir sind zuversichtlich, dass er nach Prüfung der Fakten und Beweismittel in diesem Fall vollständig rehabilitiert wird", so Schuster in einer Stellungnahme.
Weiterer Verfahrensverlauf und nächste Schritte
Die nächste Anhörung in dem Gerichtsverfahren ist für den 1. April angesetzt. Bis dahin bleibt Diggs auf freiem Fuß, muss sich jedoch erneut vor Gericht verantworten. Der Fall hat in der NFL-Community und unter Sportfans für Aufmerksamkeit gesorgt, da Diggs zu den bekanntesten Spielern der Patriots zählt.
Die Anschuldigungen wiegen schwer, doch der Spieler und sein Verteidigungsteam betonen die Unschuld und bereiten sich intensiv auf die kommenden Verfahrensschritte vor. Die Entwicklung des Falls wird sowohl sportlich als auch juristisch mit Spannung verfolgt werden.



