Nils Petersen sieht seinen ehemaligen Verein SC Freiburg im Kampf um den Titel in der Europa League keineswegs als großen Außenseiter. Erstmal müssen die Breisgauer aber einen Rückstand im Halbfinale wettmachen.
Petersen traut Freiburg die Wende zu
Vereinsikone Nils Petersen sieht den Fußball-Bundesligisten SC Freiburg trotz Hypothek in der Europa League mit guten Chancen – sogar auf den Titelgewinn. Die möglichen englischen Finalgegner Nottingham Forest und Aston Villa „gehören aktuell nicht zur absoluten Spitze in Europa. Deshalb ist auch im Finale einiges drin. In einem Spiel sowieso immer“, sagte Petersen im Interview mit Web.de News.
Rückspiel gegen Braga
Zunächst muss der Sportclub aber am Donnerstag (ab 21 Uhr im LIVETICKER) in seinem Halbfinal-Rückspiel einen 1:2-Rückstand gegen den SC Braga wettmachen. Das Ergebnis sei für Petersen „noch okay“, doch die Art und Weise mit einem Gegentor in letzter Minute „tat weh“, so der langjährige Freiburger Stürmer: „Wenn man so spät verliert, nimmt man viel Frust mit nach Hause. Jetzt muss das Rückspiel gewonnen werden und man geht mit einem schlechteren Gefühl rein, während der Gegner das Momentum hat.“
Eine Wende traue er der Mannschaft von Trainer Julian Schuster trotzdem zu: „Sie sind in dieser Saison sehr stabil und hungrig. Vor allem zu Hause können sie noch einmal deutlich mehr Wucht entwickeln. Das ist ein echter Vorteil“, sagte Petersen, der mit Freiburg einst selbst in der Europa League spielte.
Petersen betonte, dass Freiburgs Stärke in der Heimstärke liege und dass das Team von Julian Schuster in dieser Saison eine bemerkenswerte Konstanz gezeigt habe. Der 37-Jährige, der seine Karriere 2023 beendete, verfolgt die Entwicklung seines Ex-Klubs weiterhin mit großer Leidenschaft und ist überzeugt, dass der SC Freiburg das Zeug hat, in der Europa League ganz oben mitzuspielen. Die kommende Partie gegen Braga wird zeigen, ob die Mannschaft den Druck standhalten und den Traum vom Finale wahr machen kann.



