BVB-Legende Piszczek benennt schmerzhafteste Bayern-Pleite und blickt voraus
Piszczek: Diese Bayern-Pleite schmerzt BVB-Ikone am meisten

BVB-Ikone Piszczek benennt schmerzhafteste Bayern-Pleite

Elf Jahre lang prägte Lukasz Piszczek als Außenverteidiger die Erfolge von Borussia Dortmund und erlebte dabei zahlreiche emotionale Duelle gegen den FC Bayern München. Die BVB-Legende blickt nun auf eine besonders bittere Niederlage zurück, die sie als die schmerzhafteste in ihrer Karriere bezeichnet.

Zehn Siege und eine traumatische Pleite

In seiner langen Zeit bei Borussia Dortmund konnte Piszczek insgesamt zehn Siege gegen den FC Bayern München feiern, darunter den spektakulären 5:2-Finalerfolg im DFB-Pokal 2012, den er als einen der schönsten Momente beschreibt. Doch eine Niederlage sticht besonders heraus: das 1:2 im Champions-League-Endspiel 2013 im Londoner Wembley-Stadion. Diese Pleite gegen die Münchner bezeichnet der ehemalige polnische Nationalspieler als diejenige, die am meisten schmerzte.

„Das Wembley-Finale war eine absolute Zerreissprobe“, erklärt Piszczek in einem aktuellen Interview. „Wir waren so nah am größten Triumph des europäischen Vereinsfußballs, und dann diese Niederlage. Das hat sich tief eingebrannt.“

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Die verpasste Meisterschaft 2019

Ein weiteres traumatisches Erlebnis war für Piszczek die Saison 2018/19, als Borussia Dortmund trotz eines zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprungs die Meisterschaft an Bayern München verlor. Am Ende betrug der Rückstand nur zwei Punkte.

„Nach 42 Punkten in der Hinrunde muss man Meister werden“, ärgert sich der 40-Jährige noch heute. „Den Titel nicht zu gewinnen, war sicher das zweitschlimmste Erlebnis meiner Karriere. Wir haben Punkte liegenlassen, wo das nie passieren durfte – in Düsseldorf, Augsburg oder beim Tabellenletzten Nürnberg mit einem 0:0. Das hat uns die Meisterschaft gekostet.“

Aktuelle Einschätzung zur Meisterschaft

Trotz des jüngsten Champions-League-Aus gegen Atalanta Bergamo zeigt sich Piszczek optimistisch für das anstehende Bundesliga-Spiel gegen Bayern München. Der BVB ist in dieser Saison das einzige Team, das noch kein Heimspiel verloren hat.

„In Dortmund zu spielen, war in der jüngeren Vergangenheit nie ein Spaziergang für den FC Bayern“, betont Piszczek. „Ich glaube, dass der Negativlauf gegen die Bayern am Samstag enden kann. Dortmund befindet sich in einer guten Verfassung.“

Gleichzeitig warnt der ehemalige Profi: „Ob die Bayern Meister werden, liegt am Ende aber nur an München selbst. Toni Kroos hatte sicher recht, als er kürzlich sagte, dass sich der FC Bayern im Grunde nur selbst ein Bein stellen kann.“

Von Spieler zum Trainer

Nach seiner aktiven Karriere bei Borussia Dortmund war Piszczek unter Nuri Sahin in der Saison 2024/25 ein halbes Jahr Co-Trainer beim BVB. Aktuell trainiert er den polnischen Zweitligisten GKS Tychy und bringt seine reiche Erfahrung aus elf Jahren Bundesliga ein.

Seine Bilanz gegen Bayern München bleibt mit zehn Siegen und einigen schmerzhaften Niederlagen ein Spiegel der intensiven Rivalität zwischen beiden Vereinen. Die Erinnerungen an Wembley 2013 und die verpasste Meisterschaft 2019 werden für die BVB-Legende wohl immer besonders bleiben.

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