Playoff-Traum geplatzt: Seawolves scheitern trotz starker Defense
Der Traum von der erstmaligen Teilnahme an den Playoffs der Basketball-Bundesliga ist zerplatzt. Nach dem 69:76 (24:24, 19:23, 17:15, 9:14) im zweiten Play-In-Spiel bei den Gladiators Trier ist die Saison 2025/26 der Rostock Seawolves beendet.
Kampf und Enttäuschung
„Wir haben extrem hart gekämpft und alles gegeben. Leider haben wir viele offene Sachen daneben gelegt und hatten am Ende zwei offene Dreier, die beide nicht gefallen sind. Wir haben sehr gut verteidigt, hielten Trier bei nur 76 Punkten“, sagte Elias Baggette, Aufbauspieler der Rostock Seawolves.
In der Schlussphase war es einmal mehr die eigene Offensivleistung, die den Wölfen auf die Füße fiel. Defensiv generierten sie genügend Stopps, um das Spiel gewinnen zu können. Etwas Pech hatte TJ Crockett Jr., dass sein Korbleger beim 69:71 noch aus dem Korb rollte. Nerven zeigten dagegen D'Shawn Schwartz und DeAndre Lansdowne, die bei freien Drei-Punkt-Würfen jeweils „Airballs“ produzierten. Am Ende machte Trier an der Freiwurflinie alles klar und trifft im Viertelfinale auf Liga-Krösus FC Bayern München.
Stimmen zum Spiel
„Glückwunsch an Trier, sie haben extrem hart gespielt. Wir haben die Energie gematcht, aber es war ein Spiel der Läufe. Am Ende konnten wir unglücklicherweise unsere Ballbesitze nicht mehr erfolgreich zu Ende spielen. Es war ein ‚Low-Scoring-Game‘ aufgrund der Physis. Ich denke, dass es Trier besser geschafft hat, mit dem Kontakt zu spielen“, sagte Seawolves-Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
Der Weg ins zweite Play-In-Spiel
Dass die Rostocker überhaupt im zweiten Play-In-Spiel um den Einzug in die Playoffs spielen konnten, lag an einem deutlichen 91:71 im Heimspiel gegen die MHP Riesen Ludwigsburg. Nach ausgeglichener erster Hälfte (43:38) machten die Rostocker im dritten Abschnitt alles klar - 67:47 (30.). Topscorer der Wölfe war D'Shawn Schwartz mit 24 Punkten, gefolgt von TJ Crockett Jr. mit 15 Zählern.
„Ludwigsburg ist ein harter, athletischer und physischer Gegner. Wir haben dem Druck standgehalten, obwohl wir in der ersten Halbzeit einige Probleme beim Rebounding hatten. Wir sind zusammengeblieben, haben weiter an uns geglaubt und uns mit einem großartigen Sieg belohnt“, so Frasunkiewicz.
Aufstellung der Rostock Seawolves in Trier
Baggette (7), Crockett Jr. (22), Greene IV, Klassen (6), Kolenda (6), Lansdowne (12), Leuchten (2), Lockhart, Nicholson (2), Schwartz (8), Theis (4)



