Polanski wütend nach Gladbach-Pleite: Sechstes Spiel ohne Sieg in Folge
Polanski sauer nach Gladbach-Pleite: Sechstes Spiel ohne Sieg

Gladbachs Talfahrt setzt sich fort: Polanski wütend nach 0:3 in Frankfurt

Die Talfahrt von Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga hat sich mit einer deutlichen 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt fortgesetzt. Es war bereits das sechste Spiel in Folge ohne Sieg für die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski, der nach dem Abpfiff seine tiefe Enttäuschung nicht verbergen konnte.

Polanski: "Extrem sauer über unnötige Niederlage"

"Ich bin extrem sauer, weil diese Niederlage extrem unnötig und vermeidbar war", haderte der Gladbacher Coach in der Nachbetrachtung des Spiels. Polanski zeigte sich frustriert darüber, dass der Matchplan seiner Mannschaft zwar grundsätzlich aufgegangen sei, die Borussia sich aber nicht belohnen konnte. "Wir machen ein gutes Auswärtsspiel, aber wir belohnen uns nicht, weil wir in beiden Sechzehnern schlechter sind als der Gegner."

Der Trainer machte deutlich, dass es sich dabei auch um eine Qualitätsfrage handle. Nach dem sechsten Spiel ohne Sieg nacheinander betonte er: "Wir haben gelitten, weil viel mehr drin war." Die Tabellensituation sei mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz gefährlich, doch Polanski forderte seine Mannschaft auf, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren.

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Schröder kritisiert mangelnde Effektivität

Sportchef Rouven Schröder ergänzte die Kritik des Trainers und bezeichnete die mangelnde Torgefährlichkeit als unverständlich. "Jemand, der das Spiel nicht gesehen hat, der würde sagen: 'Abgewatscht, klar verloren'. Im Endeffekt waren es aber 20:12 Torschüsse, mehr Ballbesitz, eine engagierte Leistung bis zum Schluss."

Schröder betonte, dass das Team viel investiert habe und nichts bekommen habe. Er forderte eine gewisse Einfachheit im Spiel seiner Mannschaft: "Wir sind einfach zu schnörkelig." Es sei eine Gefahr, solche Spiele zu verlieren, obwohl die Leistung ansprechend gewesen sei.

Frankfurter Effektivität macht den Unterschied

Die Tore für die effektive Eintracht Frankfurt erzielten Nathaniel Brown in der 24. Minute, Ayoube Amaimouni-Echghouyab in der 34. Minute und Ansgar Knauff in der 75. Minute. Während die Frankfurter ihre Chancen konsequent nutzten, blieb die Gladbacher Offensive trotz zahlreicher Möglichkeiten ohne Treffer.

Mittelfeldspieler Jens Castrop brachte die Enttäuschung der Mannschaft auf den Punkt: "Das Team hat viel investiert und nichts bekommen." Die Borussia hadert weiterhin mit ihrer Leistung im eigenen und gegnerischen Strafraum, was sich in der aktuellen Negativserie deutlich widerspiegelt.

Tabellensituation wird zunehmend brenzlig

Mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz wird die Situation für Borussia Mönchengladbach zunehmend gefährlich. Polanski forderte seine Spieler auf, endlich Punkte zu liefern und mehr Tore als der Gegner zu schießen. Der Matchplan sei offensiv wie defensiv voll aufgegangen - nun müsse man sich endlich belohnen.

Die Mannschaft steht unter Druck, die Negativserie schnellstmöglich zu beenden und den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Gladbacher die Kritik ihres Trainers und Sportchefs in konkrete Ergebnisse umsetzen können.

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