Alexandra Popp blickt auf ihre Zukunft: BVB-Wechsel im Gespräch
Die ehemalige Kapitänin der deutschen Fußballnationalmannschaft, Alexandra Popp, hat in einem aktuellen Interview ihre Überlegungen zur weiteren Karriere öffentlich gemacht. Die Stürmerin des VfL Wolfsburg schließt dabei einen Wechsel zum möglichen Zweitliga-Aufsteiger Borussia Dortmund ausdrücklich nicht aus. "Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn's nichts für mich wäre", erklärte Popp in einem Podcast des Deutschen Fußballmuseums.
Vier konkrete Optionen für die Zeit nach Wolfsburg
Popp nannte vier klare Möglichkeiten für ihre sportliche Zukunft: "Stand heute gibt es vier Optionen", so die 34-Jährige. Diese umfassen:
- Eine Vertragsverlängerung beim VfL Wolfsburg
- Einen Wechsel zu Borussia Dortmund
- Einen Transfer ins Ausland
- Das Karriereende
Ihr aktueller Vertrag bei den "Wölfinnen" läuft im Sommer aus. Dann wird die Angreiferin insgesamt 14 Jahre für den Verein gespielt haben.
Emotionale Bindung an den BVB
Die gebürtige Wittenerin, die im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, ist seit ihrer Kindheit bekennende Anhängerin von Borussia Dortmund. Diese emotionale Verbindung könnte bei ihrer Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle spielen. Der VfL Wolfsburg hat seiner Führungsspielerin und Identifikationsfigur bisher keine Frist für eine Entscheidung gesetzt.
Sportliche Überlegungen und Wolfsburgs Stagnation
Möglicherweise möchte Popp auch abwarten, in welcher Liga sie bei einem Wechsel zum BVB spielen würde. Dortmund steht derzeit auf dem zweiten Platz der Regionalliga West und könnte in die zweite Liga aufsteigen. "In Wolfsburg sind wir in den letzten Jahren stehen geblieben", kritisierte Popp die Entwicklung ihres aktuellen Vereins. In der vergangenen Saison blieben die Wolfsburgerinnen erstmals seit Popps Wechsel dorthin ohne Titelgewinn.
Die dreimalige Fußballerin des Jahres hat eine beeindruckende Karriere vorzuweisen: 145 Länderspiele für Deutschland, Olympiagold 2016, sieben Meisterschaften und zwei Champions-League-Titel mit Wolfsburg. Ihre Entscheidung wird mit Spannung erwartet und könnte die Landschaft des deutschen Frauenfußballs nachhaltig verändern.



