Blamage gegen Kongo: Portugal schwach, Ronaldo noch schwächer
Superstar Cristiano Ronaldo (41) zeigte im ersten Spiel gegen Kongo keine gute Leistung. Die portugiesische Mannschaft enttäuschte beim 1:1 gegen den WM-Exoten und blieb weit unter den Erwartungen.
Schock in der Nachspielzeit
Der Schockmoment ereignete sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Newcastle-Star Wissa sprang bei einer Ecke höher als seine Gegenspieler und köpfte den Ball ins Tor. Ein Treffer mitten in die portugiesischen Fan-Herzen – aber auch in das von Superstar Cristiano Ronaldo.
Portugal schwach, Ronaldo noch schwächer
Bei seiner sechsten Weltmeisterschaft (erstmals 2002 dabei) war Ronaldo kaum ins Spiel eingebunden und hing als Stürmer komplett in der Luft. Seine auffälligste Szene: In der 61. Minute stolperte er den Ball am Kasten vorbei, hätte ihn besser Team-Kollege Fernandes überlassen sollen. Kurios: Selbst Torwart Diogo Costa hatte mit 36 Ballkontakten während der Partie mehr als Ronaldo mit 25.
Ronaldo blass – andere Spieler sorgen für Momente
Für die spektakulären Momente mussten deshalb andere Spieler sorgen. Bereits nach sechs Minuten gab es einen Blitzstart: Neto flankte den Ball butterzart in die Mitte, Paris-Star Neves (nur 1,74 Meter groß) köpfte den Ball überragend zur 1:0-Führung ein. Sein Jubel war ein ganz besonderer: Er streckte den Zeigefinger Richtung Himmel. Eine Geste für seinen verstorbenen Kumpel Diogo Jota (28†). Der Ex-Liverpool-Star verstarb gemeinsam mit seinem Bruder André am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall. Besondere Geste: Seine Eltern waren in Houston im Stadion in einer Loge dabei. Mutter Silva weinte vor dem Anpfiff auf der Tribüne. Sehr rührende Szenen.
Historischer Tag für Kongo
Auch für Kongo war es ein historisch-emotionaler Tag. Das umjubelte Tor von Wissa ist das erste WM-Tor des Staates aus Zentralafrika. Bei der ersten Teilnahme 1974 in Deutschland durften sie nicht jubeln. Ausgerechnet Wissa! Er wurde 2021 von einer Frau mit Säure übergossen und verlor fast sein Augenlicht. Jetzt sorgt er für Kongos ersten Glanzmoment bei dieser WM.



