Portugals WM-Aus gegen Spanien: Ronaldos beschädigtes Andenken
Portugals WM-Aus: Ronaldos beschädigtes Andenken

Portugal ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Spanien ausgeschieden. Das Aus offenbarte einmal mehr, was bereits zuvor klar war: Cristiano Ronaldo ist auf dem höchsten Niveau nicht mehr konkurrenzfähig. Trainer Roberto Martinez hielt dennoch an ihm fest – und nun zahlen beide den Preis für diese Entscheidung.

Ronaldos schwache Leistung gegen Spanien

Im Achtelfinale gegen Spanien zeigte Ronaldo eine enttäuschende Vorstellung. Der 41-jährige Stürmer konnte kaum Akzente setzen, verlor zahlreiche Zweikämpfe und wirkte insgesamt überfordert. Die spanische Abwehr hatte wenig Mühe, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Portugal verlor die Partie mit 0:2 und musste die Heimreise antreten.

Trainer Martinez unter Druck

Roberto Martinez gerät nach dem frühen Aus zunehmend in die Kritik. Der spanische Trainer hatte in den entscheidenden Spielen auf Ronaldo gesetzt, obwohl dessen Formkurve seit Monaten nach unten zeigt. „Es war ein Fehler, ihn von Anfang an spielen zu lassen“, sagte ein namentlich nicht genannter Funktionär des portugiesischen Verbandes. „Wir hätten früher umstellen müssen.“

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Ronaldos sinkender Einfluss

Bereits in der Gruppenphase war Ronaldos schwache Form sichtbar. In drei Spielen erzielte er nur einen Treffer – einen umstrittenen Elfmeter gegen Ghana. Seine Bewegungsarmut und mangelnde Sprintgeschwindigkeit fielen immer wieder negativ auf. Laut Statistiken des Turniers legte Ronaldo pro Spiel durchschnittlich nur 7,2 Kilometer zurück, deutlich weniger als der Mannschaftsdurchschnitt von 10,1 Kilometern.

Die Folgen für Portugal

Das WM-Aus bedeutet für Portugal das Ende einer Ära. Ronaldo hatte angekündigt, nach dem Turnier aus der Nationalmannschaft zurückzutreten. Nun bleibt ihm nur ein enttäuschender Abschied. Die Mannschaft muss sich neu aufstellen – ohne ihren langjährigen Superstar. Junge Spieler wie João Félix oder Rafael Leão könnten künftig mehr Verantwortung übernehmen.

Ronaldos Vermächtnis in Gefahr

Das beschädigte Andenken Ronaldos ist ein zentrales Thema der portugiesischen Medien. „Sein letztes großes Turnier endet in einer persönlichen Blamage“, schrieb die Zeitung „A Bola“. „Er wird nicht als der unbesiegbare Held in Erinnerung bleiben, sondern als einer, der zu lange geblieben ist.“ Experten diskutieren, ob Ronaldos späte Karriere seinen Ruf als einer der besten Spieler aller Zeiten trüben könnte.

Spanien als verdienter Sieger

Spanien zeigte eine souveräne Leistung und ließ Portugal kaum Chancen. Die Tore erzielten Álvaro Morata und Pedri. Spaniens Trainer Luis de la Fuente lobte seine Mannschaft: „Wir haben taktisch perfekt gespielt und Ronaldos Schwächen konsequent ausgenutzt.“ Spanien trifft im Viertelfinale auf Deutschland.

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