Birmingham (England) – Scheiß auf den königlichen Knigge, heute Abend bin ich nur ein verrückter Fußballfan. Diesen Gedanken hatte wohl Prinz William (43), nachdem sein Herzensclub Aston Villa am Donnerstagabend im Stadion in Birmingham Nottingham Forest mit 4:0 besiegte. Damit erreichten „The Villans“ zum ersten Mal seit 1982 ein internationales Finale. Dort treffen sie im Europa-League-Endspiel am 20. Mai in Istanbul auf den deutschen Club SC Freiburg.
William außer Rand und Band
Prinz William flippte während und nach dem historischen Sieg völlig aus. Er sprang von seinem Platz, umarmte Freunde und Fans, sang lautstark den Neil-Diamond-Klassiker „Sweet Caroline“ und tanzte wie ein Ultra auf der Tribüne. Die Szenen gingen sofort viral. Fans feierten William im Netz mit Kommentaren wie: „Er lebt gerade sein bestes Leben!“ oder „Wie ein Kind an Weihnachten!“
Warum William Aston-Villa-Fan ist
Der künftige König erklärte mehrfach, dass er sich als Jugendlicher bewusst keinen der typischen Top-Klubs aussuchen wollte. Statt zu den damaligen Giganten wie Manchester United oder Chelsea zu halten, suchte er einen Verein mit „echter Atmosphäre, Leidenschaft und emotionaler Achterbahnfahrt“ – und fand ihn bei Aston Villa. Seitdem leidet und jubelt William wie ein normaler Fan mit. Er zeigt sich regelmäßig im Stadion, spricht öffentlich über Spiele und nimmt Sohn George (12) häufig mit zu Villa-Partien, der sich ebenfalls mit dem Fußball-Virus infiziert hat.
Endspiel gegen den SC Freiburg
Besonders emotional: Aston Villa wartet seit 1996 auf einen großen Titel. Jetzt träumt der Klub unter Erfolgscoach Unai Emery (54) vom nächsten europäischen Coup – und William träumt offenbar mit. Die deutschen Euro-League-Helden vom SC Freiburg wollen den Engländern jedoch einen Strich durch die Rechnung machen.



