Ragnar Aches Fallrückzieher: Ein Kunstwerk für das Tor des Jahres?
Ragnar Aches Fallrückzieher: Tor des Jahres?

Ein spektakulärer Fallrückzieher sorgt für Furore

In einem atemberaubenden Moment des 23. Spieltags der Fußball-Bundesliga hat Ragnar Ache, Stürmer des 1. FC Köln, mit einem spektakulären Fallrückzieher zum 1:0 gegen die TSG Hoffenheim getroffen. Das Tor in der 15. Minute entwickelte sich sofort zum Diskussionsthema Nummer eins und ließ viele Beobachter fragen: Ist dies bereits der Anwärter auf das Tor des Jahres?

„Ich finde schon“ – Ache selbst ist überzeugt

Ganz unbescheiden zeigte sich der 27-jährige Angreifer nach dem Spiel. Auf die Frage, ob sein Treffer das Tor des Jahres sei, antwortete Ache mit einem breiten Grinsen: „Ich finde schon.“ Sein Trainer Lukas Kwasniok pflichtete ihm umgehend bei und erklärte: „Bei der Wahl zum Tor des Jahres geht es jetzt wohl nur noch um Platz zwei.“ Der Schütze selbst schien fast überrascht von seinem eigenen Kunststück. „Der Ball ist geflogen und ich kam da mit dem Kopf eigentlich fast nicht hin. Dann hat mein Körper einfach reagiert“, beschrieb Ache den Moment. „Das kann ich selber nicht glauben.“

Lob von allen Seiten – sogar vom Gegner

Besonders bemerkenswert war die Reaktion des geschlagenen Nationaltorhüters Oliver Baumann. Der Hoffenheimer Keeper musste nach Worten ringen, um das „höchstwahrscheinlich beste Gegentor seiner Karriere“ zu bewerten. „Was soll ich sagen? Glückwunsch. Bei so etwas musst du sagen: herzlichen Glückwunsch“, gratulierte Baumann und zog sogar einen Vergleich zur FC-Ikone Lukas Podolski. Auch die Social-Media-Abteilung des 1. FC Köln veredelte den Treffer und postete ihn unter dem Kommentar „work of art“ als Gemälde in einem virtuellen Museum.

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Ein wichtiger Punkt für die Kölner

Das 2:2-Unentschieden gegen den Tabellendritten bedeutete für den 1. FC Köln nach zwei Niederlagen in Folge endlich wieder einen Punktgewinn gegen ein Spitzenteam. Neben Ache war auch das 19-jährige Toptalent Said El Mala maßgeblich am Remis beteiligt, der sowohl die Vorlage zum Führungstreffer als auch den Ausgleich erzielte. Trainer Kwasniok wollte jedoch an diesem Tag nur eine Überschrift lesen: „König der Lüfte.“ Mit diesem spektakulären Tor hat Ragnar Ache nicht nur seinem Team geholfen, sondern sich auch einen prominenten Platz in der Diskussion um das Tor des Jahres gesichert.

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