Während die Öffentlichkeit gebannt auf die Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko blickt, lenkt eine Kolumne den Blick zurück zum Ludwigkirchplatz in Berlin. Dort, im Herzen der Hauptstadt, hat ein Mann Rekorde aufgestellt, die selbst im internationalen Fußball Maßstäbe setzen: Karl-Heinz Kamke vom FC Schmiere.
Ein Leben für den Fußball am Kiez
Karl-Heinz Kamke, seit Jahrzehnten eine Institution beim FC Schmiere, hat in seiner langen Karriere zahlreiche Bestmarken erreicht. Die Bezirksreporterin Katrin Lange widmet ihm in ihrer Kolumne „Anker Berlin“ einen ausführlichen Kommentar. Sie hebt hervor, dass Kamkes Leistungen nicht nur für den Verein, sondern für den gesamten Berliner Fußball von Bedeutung sind.
„Karl-Heinz Kamke ist ein Phänomen“, schreibt Lange. „Seine Rekorde beim FC Schmiere sind Ausdruck von Beständigkeit und Leidenschaft, die in der heutigen schnelllebigen Fußballwelt selten geworden sind.“ Der FC Schmiere, ein traditionsreicher Verein am Ludwigkirchplatz, hat in Kamke einen Spieler und Funktionär, der über Generationen hinweg prägte.
Rekorde, die für sich sprechen
Zu den beeindruckendsten Zahlen gehört die Anzahl seiner Einsätze: Kamke bestritt über 800 Pflichtspiele für den FC Schmiere – ein Vereinsrekord, der wohl für immer Bestand haben wird. Dazu kommen mehr als 200 Tore, die ihn zum erfolgreichsten Torschützen der Vereinsgeschichte machen. „Solche Zahlen sind nicht nur Statistik, sie sind das Ergebnis von jahrzehntelangem Einsatz und Hingabe“, betont Lange.
Doch Kamke ist nicht nur auf dem Platz erfolgreich. Auch abseits des Rasens hat er Maßstäbe gesetzt: Als Jugendtrainer entdeckte und förderte er mehrere Talente, die später den Sprung in den Profifußball schafften. „Seine Arbeit mit den jungen Spielern ist ein weiterer Grund, warum der FC Schmiere in Berlin eine so wichtige Rolle spielt“, so die Kolumnistin.
Berliner WM-Kontinuität als kulturelles Erbe
Die Kolumne stellt auch einen Bezug zur aktuellen WM her. Während die Weltmeisterschaft in Nordamerika für Spektakel und neue Stars sorgt, erinnert Lange daran, dass Kontinuität und Bodenständigkeit ebenfalls ihren Wert haben. „Berlin hat eine lange Fußballtradition, und Vereine wie der FC Schmiere sind das Fundament dafür“, schreibt sie. „Karl-Heinz Kamke verkörpert diese Kontinuität wie kein Zweiter.“
Die Kolumne endet mit einem Appell, den Blick nicht nur auf die großen Bühnen zu richten, sondern auch die lokalen Helden zu würdigen. „Während die Welt nach Kanada, USA und Mexiko schaut, sollten wir nicht vergessen, was vor unserer Haustür passiert. Der Ludwigkirchplatz ist genauso Teil der Fußballgeschichte wie jedes WM-Stadion.“
Ein Kommentar, der zum Nachdenken anregt
Katrin Langes Kommentar ist eine Hommage an einen Mann, der für viele Berliner ein Begriff ist. Karl-Heinz Kamke und der FC Schmiere stehen für Werte, die im modernen Fußball oft untergehen: Treue, Beständigkeit und Gemeinschaft. Die Kolumne „Anker Berlin“ von Jens Anker, die jeden Dienstag erscheint, hat mit diesem Beitrag einmal mehr gezeigt, dass der Berliner Fußball mehr zu bieten hat als nur die großen Namen.



