Ribéry-Vergleich: DFB-Youngster Lennart Karl sticht hervor und drängt auf WM-Platz
Ribéry-Vergleich: Lennart Karl drängt auf WM-Platz

Ribéry-Vergleich: DFB-Youngster Lennart Karl sticht hervor und drängt auf WM-Platz

Bayerns Lennart Karl hat sich während der Länderspiel-Periode als großer Gewinner im DFB-Team etabliert. Nach dem 2:1-Sieg gegen Ghana in Stuttgart wurde der 18-Jährige sogar mit einer Bayern-Legende verglichen. Stürmer Deniz Undav zeigte sich begeistert von Karls Auftritt und zog einen direkten Vergleich.

„Ein bisschen Ribéry-mäßig“: Undavs beeindruckendes Lob

„Er ist ein brutaler Spieler“, schwärmte Undav in den Katakomben der Arena. „Er hat so eine Abgezocktheit schon in dem Alter, ist frech beim Spielen, bringt eine gute Frische mit. Er hat genug Demut und ist ein feiner Kerl.“ Der Stürmer beschrieb Karls Spielweise als „ein bisschen Ribéry-mäßig“ und verwies damit auf die Qualitäten des ehemaligen Bayern-Stars Franck Ribéry.

Bei seinen Einsätzen gegen die Schweiz und Ghana demonstrierte Karl eine beeindruckende Energie auf dem Platz. Seine Dribblings erwiesen sich als kaum zu stoppen, und bei manchen Szenen ging ein hörbares Raunen durch das Publikum – ein Phänomen, das normalerweise Superstars wie Ribéry vorbehalten ist.

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Nagelsmanns überschwängliches Lob für den Bayern-Youngster

Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich ebenfalls äußerst angetan von Karls erstem Besuch in der Nationalmannschaft. „Von all den jungen Spielern, die wir im Laufe der Zeit nominiert haben, hat er den besten Eindruck gemacht“, betonte der Trainer. Nagelsmann hob insbesondere Karls natürliche Gabe hervor, gut zu stehen und sich im Raum zu bewegen.

„Er ist frech, aber auch demütig aufgetreten“, analysierte Nagelsmann. „Er investiert in beiden Spielen, er ist marschiert. Er hat den ersten Minischritt in die A-Nationalmannschaft gemacht und eigentlich keine Anlaufphase gebraucht. Es ist schon ein sehr, sehr guter Spieler.“

WM-Chancen und Konkurrenzsituation im DFB-Team

Karls überzeugende Leistungen machen ihn zu einem heißen Kandidaten für die anstehende Weltmeisterschaft. Seine Qualitäten könnten ihn sogar in die Startelf befördern, insbesondere wenn etablierte Spieler wie Leroy Sané nicht konstanter performen oder Jamal Musiala nicht rechtzeitig in Topform kommt. Musiala hat nach Problemen am Sprunggelenk zwar wieder das Training aufgenommen, doch Karls unbekümmerte und begabte Spielweise bietet eine echte Alternative.

„Einen derart unbekümmerten und begabten Youngster wie Karl kann die DFB-Elf definitiv gebrauchen“, betonte ein Beobachter. Trotz einer vergebenen Großchance gegen Ghana überzeugte Karl mit seinem Torabschluss und seiner allgemeinen Präsenz.

Undavs Mission: Den Youngster „lockerer“ machen

Offenbar ist Karl abseits des Platzes noch etwas schüchtern, wie Undav verriet. „Er muss jetzt nicht die ganze Zeit quatschen. Ähnlich wie ich muss er nicht sein. Aber wie gesagt, der hält sich ja noch ein bisschen zurück. Ich hoffe, dass er ein bisschen aus sich rauskommt.“

In Zukunft wolle er sich Karl „einfach mal packen“, ergänzte der Spaßvogel Undav. „Ein bisschen mit ihm quatschen. Ich muss ihn noch ein bisschen lockerer hinkriegen, dass er ein bisschen lockerer wird abseits vom Platz.“ Sollte dieser Plan nicht aufgehen, bleibt für Undav die wichtigste Botschaft: „Wenn nicht, soll er einfach Leistung bringen. Das ist das, was wir brauchen.“

Abschließend betonte Undav: „Und wie gesagt, das ist ein brutaler Spieler. Und wir können in Deutschland froh sein, so einen Spieler zu haben.“ Eine Aussage, die nach den starken Auftritten des Bayern-Youngsters kaum zu widersprechen ist.

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