Riera vor dem Aus: Soll Fußballgott Meier Eintracht retten?
Riera vor dem Aus: Meier als Retter?

Frankfurt – Es klang nach Kapitulation. Als Eintracht-Trainer Albert Riera (44) am Samstag nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV vor die Mikrofone trat, wirkten seine Worte wie ein Abschied. Der Spanier sagte ungewohnt kleinlaut: „Bis zum letzten Moment werde ich mein Bestes geben. Und wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Aber ich versuche mein Möglichstes.“

Fans fordern schnelle Entscheidung

Für die Eintracht-Anhänger, die den Coach bereits vor dem Anpfiff ausgepfiffen hatten, ist längst klar: Es reicht nicht! Deshalb muss dringend ein neuer Cheftrainer her. Am besten noch vor den abschließenden Saisonspielen bei Borussia Dortmund am kommenden Freitag und gegen den VfB Stuttgart am 16. Mai. Vielleicht könnte ein anderer Trainer als Riera doch noch den siebten Platz sichern. Und es gibt bereits einen heißen Kandidaten: Fußballgott Alexander Meier (43).

Meier als Interimslösung?

Schon nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45/Mitte Januar) übernahm Meier gemeinsam mit Interimstrainer Dennis Schmitt (32) für vier Spiele die Mannschaft. Damals war Schmitt der Hauptverantwortliche, Meier assistierte ihm als Co-Trainer, damit dieser für künftige Aufgaben nicht verbrannt wird. Punkte holten die beiden jedoch keine. Dennoch wünschen sich viele Fans, dass Meier nun allein die Eintracht rettet.

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Hamann kritisiert Riera scharf

Klar ist: Riera wackelt nach zwölf Spielen wie kein anderer Bundesliga-Trainer. Der Eklat um Angreifer Jonathan Burkardt (25), dem Riera die Fitness- und Taktikkritik nicht persönlich übermittelte, wirkt nach. TV-Experte Dietmar Hamann sagte: „Wenn der Burkardt keinen fitten Eindruck macht, dann soll er ihm das sagen. Du hast 25 Spieler und musst mit den Leuten reden, dass alle das Gefühl haben, dass ehrlich mit ihnen umgegangen wird.“ Es stellt sich die große Frage: Ist Riera überhaupt noch tragbar?

Meier als Hoffnungsträger

Meier wäre für die Fans die Lösung, die am ehesten noch einmal für Hoffnung sorgt. Er wird als U19-Trainer in Frankfurt sehr geschätzt und ist eine absolute Vereinslegende. Insgesamt absolvierte er 379 Spiele mit dem Adler auf der Brust. Kommen bald weitere als Trainer hinzu? Die kommenden Tage könnten darüber entscheiden.

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