Riesen-Ärger um brutale Rüdiger-Szene: „Hätte ihm den Kiefer brechen können“
Erneut sorgt Antonio Rüdiger (33) für einen handfesten Skandal im spanischen Fußball. Bei der 0:1-Blamage von Real Madrid gegen Getafe entging der deutsche Nationalspieler nur durch großes Glück einem Platzverweis – und löste in Spanien nach einer brutalen Szene einen Sturm der Entrüstung aus.
Die brutale Knie-Aktion in der 27. Minute
In der 27. Spielminute rauschte Rüdiger im Zweikampf mit dem Knie voran und traf Getafes Diego Rico mit voller Wucht im Gesicht. Rico blieb sofort liegen und hielt sich schmerzverzerrt den Kopf. Doch Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz ließ das Spiel unverständlicherweise weiterlaufen und bewertete die gefährliche Aktion nicht einmal als Foul. Auch der Video-Assistent (VAR) griff nicht ein, obwohl die Szene eindeutig überprüfungswürdig war.
Bei Getafe sorgte diese Entscheidung für wütende Proteste, während Rüdiger unbehelligt weiterspielen durfte. Klar ist jedoch: Es bleibt ungewiss, ob der Real-Madrid-Verteidiger seinen Gegenspieler absichtlich so brutal traf oder ob es sich um einen unglücklichen Zusammenprall handelte.
Spanische Medien und Experten reagieren empört
In den spanischen Medien entbrannte nach dem Spiel eine hitzige Debatte über die umstrittene Szene. Schiedsrichter-Experte Pérez Burrull sagte bei Radio Marca: „Das ist eine Aktion, die vom VAR hätte überprüft werden müssen. Meiner Ansicht nach hätte der Real-Madrid-Verteidiger vom Platz gestellt werden müssen, weil er Ricos Gesicht mit dem Knie getroffen hat.“
Juanma Castaño von „Tiempo de Juego“ wurde noch deutlicher: „Eines der brutalsten Fouls, die wir je gesehen haben.“ Besonders scharf urteilte Antonio Romero von Cadena Ser: „Er wird nicht vom Platz gestellt, weil die Schiedsrichter sehr schlecht sind. Dieser Schiedsrichter hat nicht das Niveau, um in der ersten Liga zu pfeifen.“
Journalist Dani Garrido spitzte die Kritik weiter zu: „Rüdiger hätte ihm an Ort und Stelle den Kiefer brechen können.“ Lediglich die Zeitung Mundo Deportivo sah die Szene etwas milder, sprach zwar nicht von Rot, aber zumindest von einer klaren Gelben Karte: „So kam der Deutsche mit einer Aktion davon, die eine Gelbe Karte verdient hätte.“
Nicht der erste Aufreger für Rüdiger
Für Antonio Rüdiger ist dies nicht der erste kontroverse Vorfall in jüngster Zeit. Bereits im April 2025 hatte er im Finale der Copa del Rey eine Tape-Rolle in Richtung des Schiedsrichters geworfen und sich später öffentlich dafür entschuldigt. Die aktuelle Szene gegen Getafe wirft nun erneut Fragen über die Disziplin des erfahrenen Verteidigers auf und belastet das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen Real Madrid und den Schiedsrichtern in der spanischen Liga.



