Rugby: 15er-Bundestrainer Kuhlmann tritt nach Abstieg zurück
Rugby-Bundestrainer Kuhlmann tritt nach Abstieg zurück

Mark Kuhlmann ist nach dem Abstieg der deutschen 15er-Rugby-Nationalmannschaft aus der Europameisterschaft von seinem Amt als Bundestrainer zurückgetreten. Das gab der Verband Rugby Deutschland am Mittwoch bekannt. Ein Nachfolger für Kuhlmann, der die Position 2019 zunächst interimsweise übernommen und ab 2020 als Cheftrainer ausgeübt hatte, soll in den kommenden Tagen benannt werden.

Kein Zusammenhang mit dem Abstieg

Laut Verband habe Kuhlmanns Entscheidung „nichts mit dem Abstieg an sich zu tun“. In der Mitteilung hieß es: „Er hatte diesen Schritt schon während der Saison damit begründet, dass er seinen Fokus künftig verstärkt im privaten Bereich sehen möchte, anstatt in dem über viele Jahre sehr intensiven und zeitaufwendigen Job als Nationaltrainer.“

Würdigung durch den Verband

Jürgen Schlicksupp, Vizepräsident Leistungssport bei Rugby Deutschland, würdigte Kuhlmanns Arbeit: „Mark Kuhlmann hat in einer schwierigen Phase des deutschen Rugbys Verantwortung übernommen. Er hat als Nationaltrainer die Schwarzen Adler mit viel Leidenschaft und beispiellosem Engagement geführt.“

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Bilanz unter Kuhlmann

Unter Kuhlmann, der früher selbst Nationalmannschaftskapitän war, startete die deutsche Auswahl mit einem Überraschungserfolg gegen Rumänien in die vergangene Europameisterschaft. Am Ende stand jedoch der Abstieg aus der höchsten Spielklasse. Im kommenden Jahr müssen die Schwarzen Adler erstmals seit der Saison 2021/22 in der zweitklassigen Europe Trophy antreten.

Der Rücktritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Rugby-Verband nach einem Nachfolger sucht, der die Mannschaft wieder in die Spitzengruppe führen soll. Die Entscheidung über die künftige Trainerbesetzung wird in den nächsten Tagen erwartet.

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