Deutsche Rugby-Nationalmannschaft erlebt EM-Niederlage in Dessau
Im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion hat die deutsche Rugby-Nationalmannschaft am Sonnabend eine deutliche Niederlage in der Europameisterschaft hinnehmen müssen. Das Team unterlag dem starken portugiesischen Gegner mit einem Endstand von 12:68. Bereits zur Halbzeit lag Deutschland mit 0:33 hoffnungslos zurück und konnte im weiteren Spielverlauf nicht mehr entscheidend aufholen.
Bundestrainer analysiert die klare Packung
Bundestrainer Mark Kuhlmann zeigte sich nach dem Spiel respektvoll gegenüber der Leistung Portugals. „Heute hat man die große Stärke Portugals deutlich gesehen, und auch, warum sie völlig zu Recht bei der WM dabei sind“, sagte Kuhlmann. Er betonte, dass die Portugiesen spielerisch und vor allem im Spieltempo überlegen gewesen seien und diese Vorteile konsequent ausgenutzt hätten. „Man sei heute chancenlos gewesen, obwohl wir bis zum Ende versucht haben zu punkten“, fügte der Trainer hinzu.
Gute Stimmung trotz sportlicher Enttäuschung
Trotz der klaren Niederlage blieb die Atmosphäre im Stadion positiv. Insgesamt 3.400 Zuschauer hatten das deutsche Team in Dessau lautstark unterstützt und sorgten für eine gute Stimmung auf den Rängen. Die Fans honorierten den Kampfgeist der Mannschaft, die bis zum Schluss nicht aufgab. Nächste Woche trifft Deutschland im Rahmen der EM auf Belgien, wo das Team eine Chance auf Rehabilitation sucht.
Das Paul-Greifzu-Stadion in Dessau war somit Schauplatz einer sportlich enttäuschenden, aber atmosphärisch gelungenen Rugby-Partie. Die deutsche Nationalmannschaft muss nun die Lehren aus dieser Niederlage ziehen und sich auf das kommende Spiel gegen Belgien konzentrieren, um in der EM wieder Anschluss zu finden.



