Der 1. FC Saarbrücken hat den Klassenerhalt in der 3. Liga endgültig klargemacht. Mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen Waldhof Mannheim vor ausverkauftem Haus im Ludwigsparkstadion beseitigten die Saarländer auch die letzten rechnerischen Zweifel. Die Partie am 34. Spieltag war von Beginn an von hoher Intensität geprägt, wenngleich die ganz große Brisanz aufgrund der bereits nahezu gesicherten Liga-Zugehörigkeit beider Teams ausblieb.
Frühe Führung und überlegene erste Halbzeit
Trainer Argirios Giannikis nahm im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Essen eine Änderung vor: Robin Bormuth ersetzte den am Knie angeschlagenen Lasse Wilhelm. Das Hochrisikospiel wurde von massiver Polizeipräsenz begleitet. Die erste gute Gelegenheit gehörte den Hausherren, als sich der FCS über die linke Seite durchkombinierte, doch Civeja im Zentrum den Ball nicht im Tor unterbringen konnte (5. Minute). Es dauerte eine Weile, bis das Spiel richtig Fahrt aufnahm – dann aber umso mehr: Bormuth schickte einen scharfen Pass in die Spitze, Civeja legte ab auf Kai Brünker, der flach zum 1:0 einschoss (24. Minute). Saarbrücken zeigte sich spielfreudig und ließ den Ball stark um den Strafraum der Gäste zirkulieren. Im Umschaltspiel blieb Mannheim jedoch jederzeit gefährlich. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause.
Elfmeter entscheidet die Partie
Der FCS kam etwas fahrig aus der Kabine, konnte sich dann aber bei Schiedsrichter Benen bedanken, der einen schmeichelhaften Strafstoß pfiff. Brünker lief in den Arm von Ogbemudia und fiel – Benen zeigte auf den Punkt. Florian Pick verwandelte den Elfmeter im mit 15.600 Zuschauern ausverkauften Ludwigspark mit Schmackes rechts unten zum 2:0 (55. Minute). Brünker hatte nach hartem Körpereinsatz das 3:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss wurde von SVW-Keeper Nijhuis zur Ecke abgewehrt (69. Minute). In der Schlussphase gaben sich beide Teams nicht mehr viel: Elongo-Yombo (85.) und Fahrner (86.) hatten Halbchancen, scheiterten aber beide an Nijhuis. Durch den Sieg sprang Saarbrücken zumindest vorübergehend auf Rang 13.



