Saison-Aus droht: Lok Leipzig muss auch für Wilton siegen
Saison-Aus droht: Lok Leipzig muss für Wilton siegen

Der Sportchef hatte gewütet, der Cheftrainer getobt – doch letztlich war alles umsonst. Lok Leipzig wird in den verbleibenden zwei Partien der Regionalliga-Saison auf seinen Verteidiger Lukas Wilton (30) verzichten müssen. Nach Informationen dieser Redaktion soll der 30-Jährige nach seinem Blitz-Rot gegen den BFC Preussen (1:3) vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt werden.

Wilton droht Saisonende

Da es sich um die Mindestsperre für einen Platzverweis aufgrund rohen Spiels handelt, kann der Klub dagegen keinen Einspruch einlegen. Wilton wird somit am Sonntag in Greifswald und am 16. Mai gegen Magdeburg II fehlen. Sollte Lok die Meisterschaft noch verspielen und den Einzug in die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers verpassen, wäre die Saison für ihn vorzeitig beendet. Die Mannschaft muss daher nun auch für ihn siegen.

Harte Entscheidung des Schiedsrichters

Schiedsrichter Johannes Drößler (29, Gotha) hatte Wilton im Spiel gegen den BFC Preussen bereits nach wenigen Sekunden wegen eines vermeintlich brutalen Fouls die Rote Karte gezeigt. Eine harte Entscheidung, aber eben eine Tatsachenentscheidung des Unparteiischen, der keinen groben Fehler begangen hatte. Trainer Jochen Seitz muss nun in der Innenverteidigung erneut improvisieren. Bis zur Rückkehr von Laurin von Piechowski (Faserriss) könnte neben Filip Kusic möglicherweise der junge Pepe Böhm (20) zum Einsatz kommen, der zuletzt seine Saisonpremiere feierte und 39 Minuten auf dem Platz stand.

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