Gladbachs Allzweckwaffe Sander: Stolz auf dreckigen Dreier gegen Union Berlin
Sander: Gladbachs Allzweckwaffe stolz auf dreckigen Dreier

Gladbachs Allzweckwaffe: Sander stolz auf dreckigen Dreier gegen Union Berlin

Er ist die flexible Stütze von Borussia Mönchengladbach! Philipp Sander (28) bewies beim wichtigen 1:0-Heimsieg am Samstag im Borussia-Park gegen Union Berlin erneut seine Vielseitigkeit. Nachdem er zuletzt bei der Niederlage in Freiburg (1:2) die Position im defensiven Mittelfeld übernommen hatte, rutschte er aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Kota Takai (21, kleine Zerrung) zurück in die Dreierkette – und lieferte dort eine überzeugende Leistung ab.

Defensive Stärke und offensive Akzente

In der Defensive gewann Sander beeindruckende 78 Prozent seiner Zweikämpfe und war mit 94 Ballbesitzphasen eine konstante Anspielstation. Doch auch offensiv setzte der Mittelfeldspieler deutliche Akzente: Drei Torschüsse und zwei Torschuss-Assists unterstreichen seinen Drang nach vorne. Besonders hervorzuheben ist seine Passsicherheit – unglaubliche 97,1 Prozent seiner Pässe fanden den Mitspieler (68 von 70).

Sander zu seinem Offensivdrang: „Ich bekomme den Ball in der Position nicht so oft. Ich kann aber versprechen: Wenn ich in den nächsten Wochen wieder da vorn mit Ball auftauchen sollte, dann werde ich erneut schießen. Vielleicht rutscht auch direkt mal einer rein. So doof das Sprichwort auch klingt: Wer nicht schießt, macht auch kein Tor. Du musst es provozieren, du musst es wollen.“

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Ein dreckiger, aber verdienter Dreier

Gegen Union Berlin wollte Borussia den Sieg unbedingt, und Sander zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Ich habe ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Vor dem Spiel war uns klar, dass das ein dreckiger Dreier wird. Am Ende war es trotzdem ein hochverdienter Sieg. Wir waren über 90 Minuten die Mannschaft, die es einfach mehr probiert hat. Wir sind einfach froh, dass wir uns kurz vor Schluss endlich belohnen konnten.“

Der Sieg bedeutete den ersten Gladbach-Dreier nach sieben sieglosen Bundesliga-Spielen und gab der Mannschaft neuen moralischen Auftrieb.

Fans als tragende Säule

Für Sander hatten auch die Fans einen entscheidenden Anteil am Erfolg: „Wir haben einfach nicht aufgesteckt. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Das war ganz, ganz wichtig für die Moral, auch für die Fans, das ganze Stadion. Dass sie sehen, dass wir wollen. Und ich glaube, die Fans haben uns dann auch über 90 Minuten getragen.“

Die Unterstützung aus den Rängen trug maßgeblich dazu bei, dass Borussia Mönchengladbach einen wichtigen Schritt in der Bundesliga machen konnte.

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