Schiedsrichter Dankert nach Zusammenstoß mit BVB-Star Nmecha verletzt
Der erfahrene Schiedsrichter Bastian Dankert (45) kämpft mit den Folgen eines unglücklichen Zusammenpralls während der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg. In der 55. Minute des Spiels, das Dortmund mit 2:0 gewann, wurde der Unparteiische von Dortmunds Nationalspieler Felix Nmecha (25) unabsichtlich umgerannt.
Dramatischer Vorfall auf dem Platz
Nmecha hatte den Schiedsrichter im Kampf um den Ball übersehen und lief ihm voll in den Rücken. Dankert stürzte zu Boden und benötigte eine kurze Pause, um sich wieder zu fangen. Obwohl der studierte Politik- und Geschichtsstudent die Partie noch souverän zu Ende pfiff, machten sich nach dem Spiel zunehmende Schmerzen bemerkbar.
„Mir hat's überhaupt nicht wehgetan. Ich glaube, nur seinem Rücken. Ich hoffe, dass er okay ist“, sagte Nmecha später in der Mixed Zone. Die Realität sieht für den Schiedsrichter jedoch weniger rosig aus.
Ärztliche Behandlung notwendig
Nach Abpfiff wurden die Schmerzen so stark, dass Borussia Dortmunds Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun (60) in der Schiedsrichterkabine erste Hilfe leisten musste. Die erste Diagnose deutet auf eingeklemmte Nerven im Rücken hin, die durch den heftigen Aufprall verursacht wurden.
In der Nacht zum Sonntag konnte der erfahrene Unparteiische wegen der anhaltenden Schmerzen kaum schlafen. In der kommenden Woche stehen weitere medizinische Untersuchungen an, die über die genaue Dauer des Ausfalls entscheiden werden.
Humor trotz Verletzung
Trotz der schmerzhaften Verletzung bewies Dankert seinen charakteristischen Humor. Nach dem Spiel suchte Nmecha die Schiedsrichterkabine auf, um dem Verletzten sein Trikot zu schenken. Dankert revanchierte sich mit einer besonderen Geste – er überreichte dem BVB-Star die Rote Karte aus dem Spiel als Andenken.
Der sympathische Schiedsrichter kommentierte die Situation mit den Worten: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Dennoch bleibt die Sorge um seine sportliche Zukunft. Die Verletzung könnte ihn für mehrere Spiele außer Gefecht setzen und wirft Fragen nach der körperlichen Belastung von Schiedsrichtern im modernen Profifußball auf.



